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Aktuelle Herausforderungen bei der interventionellen Bildgebung
Bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zählt jede Sekunde. Wichtige Zeit geht verloren, wenn im Notfall erst noch Röntgenparameter manuell angepasst werden müssen. Lebenswichtiges Gewebe kann dann unwiederbringlich absterben.
- Interventionalisten benötigen unbedingt eine hohe Bildqualität unter Berücksichtigung des ALARA-Prinzips.**
- Die Dosisoptimierung gestaltet sich komplex und aufwändig, da die meisten Funktionen zur Dosisreduzierung während des Verfahrens mehrmals manuell angepasst werden müssen.
- Die Lernphase bei der Optimierung von Bildqualität und Dosis kann Jahre in Anspruch nehmen. Diese Erfahrung geht mit neuem MTRA-Personal, das sich erst einarbeiten muss, verloren.
- Wissenschaftliche Publikationen zeigen, dass es eine bedeutende Variabilität der Dosisniveaus bei ähnlichen Verfahren und Patientenzuständen gibt, wobei neueste Systeme bereits Technologien zur Reduzierung der Röntgendosis enthalten können.
Die Strahlendosiswerte hängen vor allem vom Bedienpersonal und dessen Fähigkeit ab, alle Funktionen zur Dosisreduzierung jederzeit und in Echtzeit nutzen zu können. Die Dosiswerte können je nach Standort erheblich variieren. Sie hängen von mehreren Faktoren ab, auch vom Fachwissen des Bedienpersonals.
**As Low As Reasonably Achievable (mit so wenig Strahlung wie möglich und nur so viel wie nötig)