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Der BRACAnalysis-Test kann durch die Erkennung von Mutationen in den BRCA1- und BRCA2-Genen bestimmen, wie sehr eine Frau zu einer Erkrankung an Brust- oder Ovarialkrebs neigt. Die genetischen Veränderungen beeinträchtigen die normale Produktion oder Aktivität der Gene und machen die Person anfälliger für Brust- oder Ovarialkrebs. Eine Frau, die eine dieser Genmutationen aufweist, neigt viel häufiger dazu, diese Krebsart zu entwickeln, und weist nach einer zurückliegenden Krebsdiagnose eine höhere Rückfallrate auf. Ferner kann sie diese Genmutation an ihre Kinder vererben. Der Test wird anhand einer Blutprobe von einem Labor durchgeführt, das von Myriad zertifiziert wurde. Die beiden Gene werden aus der restlichen DNA isoliert und dann auf Unregelmäßigkeiten untersucht. Das bei dem Test eingesetzte MegaBACE 4500 DNA-Analyse-System ist ein hochleistungsfähiges fluoreszenzbasiertes DNA-Sequenzierungssystem, das Kapillarelektrophorese mit bis zu 384 parallel genutzten Kapillaren verwendet. Das System führt automatisch Probeninjektion, Austausch der Gelmatrix, DNA-Aufspaltung, Detektion und Datenanalyse aus. Die American Cancer Society geht davon aus, dass in den USA eine Frau im Durchschnitt ein 10%iges Risiko besitzt, innerhalb einer Lebensdauer von 70 Jahren an Brustkrebs zu erkranken. Bei Frauen, die Unregelmäßigkeiten in den BRCA1- oder BRCA2-Genen aufweisen, liegt das Brustkrebsrisiko im Alter von 70 Jahren jedoch bei bis zu 85%. |

