Virtua Health Hospitals in New Jersey, USA

Virtua Health Hospitals in New Jersey, USA

Erreichen einer nachhaltigen Verbesserung der Herzmittelgabe

“Qualitätssteigerung der Krankenpflege durch die Anwendung/Nichtanwendung und entsprechende Dokumentation von Aspirin, Beta-Blockern und ACE-Hemmern bei an Stauungsherzinsuffizienz und akutem Myokardinfarkt leidenden Patienten, um die Benchmark-Ziele von Virtua Health zu erreichen bzw. zu übertreffen."

Adrienne Elberfeld, Virtua Health

Hintergrundinformationen zum Kunden:

  • Virtua Health ist ein Verbund von vier in New Jersey gelegenen Krankenhäusern
  • Eines der ersten Six Sigma-Krankenhäuser in den USA. Virtua Health hat Six Sigma als rigoroses Verfahren zur Optimierung seiner Geschäfts- und Klinikprozesse implementiert
  • 7.100 klinische und administrative Mitarbeiter
  • 1.800 Ärzte


Zielsetzungen des Kunden:

  • Es wurde ein auf eine koordinierte hochwertige Patientenversorgung, fortschrittliche Technologien und Best-Practice-Standards ausgerichtetes Excellence-Herzprogramm ins Leben gerufen, das zugleich Dienstleister, Standorte und Behandlungsphasen miteinander verbindet. Herkömmliche Methoden zur Bewältigung der Probleme bei der Herzmedikation blieben erfolglos. Deshalb wurde eine teambasierte Six Sigma-Initiative zur Inangriffnahme zwei wichtiger Problemstellungen gestartet
  • Optimierung der Arzneimittelgabe und Dokumentation bei Stauungsherzinsuffizienz
  • Optimierung der Arzneimittelgabe und Dokumentation bei akutem Myokardinfarkt
  • Ziel war das Erreichen der von der Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organisations etablierten Standards


Projektfokus:

  • Optimierung der Arzneimittelgabe und Dokumentation bei Patienten mit Stauungsherzinsuffizienz und akutem Myokardinfarkt
  • Einrichtung standardmäßiger Arbeitsabläufe bzw. eines "Goldstandards" für die Prüfung der Krankenakten von Patienten mit Stauungsherzinsuffizienz und akutem Myokardinfarkt


Was wir herausgefunden haben:

  • Mehr als 70 Millionen US-Bürger leiden an kardiovaskulären Erkrankungen, mit steigender Tendenz bei einem zunehmend höheren Durchschnittsalter der Bevölkerung
  • Keine Informationen über Kernindikatoren für das klinische und Pflegepersonal
  • Es war eine Überprüfung der Krankenakten von Patienten mit Stauungsherzinsuffizienz und akutem Myokardinfarkt erforderlich
  • 46 von 48 Medikationsfehlern, an denen Ärzte beteiligt waren, waren auf Dokumentationsprobleme zurückzuführen
  • Die Krankenakten enthielten keine Rettungswagen (RTW)-Protokolle
  • Compliance-Probleme bei der Durchführung von Entlassungsanweisungen durch behandelnde Ärzte


Implementierte Lösungen:

  • Entwicklung und Bereitstellung von Storyboards mit Behandlungswegen und Indikatoren in Schlüsselbereichen des Hospitals
  • Entwicklung standardmäßiger Arbeitsabläufe durch das Pflegepersonal für die Prüfung von Krankenakten mit Notiz-Aufklebern für Ärzte und Verfügbarkeit von Entlassungsanweisungen
  • Zusammenarbeit mit dem Ambulanzqualitätsdirektor bezüglich des Ausfüllens von RTW-Protokollen und ihrer Einreichung zeitgleich mit der medizinischen Versorgung
  • Medikationsspezifische schriftliche Entlassungsanweisungen für Herzpatienten durch die behandelnden Ärzte
  • Konformität und ordnungsgemäße Krankenpflegedokumentation für Medikationsindikatoren bei der Patientenentlassung
  • Information des Pflegepersonals über Herzmedikationsindikatoren


Ergebnisse nach Projektdurchführung:

  • Bessere Compliance bei binnen 24 Stunden verabreichtem Aspirin
  • Dokumentierte Qualität der Krankenpflege
  • Bessere Herzmedikationskenntnisse des Pflegepersonals
  • Interne und externe Benchmarks werden übertroffen
  • Erfüllung der von der Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organisations festgelegten Standards