Sana Klinikum in Hof, Deutschland

Sana Klinikum, Hof, Deutschland

Wie Performance Solutions dem Sana Klinikum in Hof, Deutschland, geholfen hat, seine Investitions- und Betriebsstrategie zu optimieren.

“Wir waren schon immer überzeugt, irgendetwas irgendwo irgendwie besser machen zu können. Dank des GE Healthcare-Projekts wissen wir jetzt, wie wir präzise Maßnahmen ergreifen und die Änderung unserer Prozesse angehen können.”

Ingrid Schmidt (MBA), Geschäftsführerin

Hintergrundinformationen zum Kunden:

  • Das Sana Klinikum in Hof ist Teil einer großen deutschen Privatklinikkette
  • 473 Betten
  • 20.000 stationäre und 25.000 ambulante Patienten pro Jahr
  • Zu den angebotenen Radiologiedienstleistungen zählen Röntgen, CT, Mammographie und Angiographie
  • Jährlich werden 41.000 Verfahren durchgeführt, davon 5.500 CT-Scans


Status quo vor Beginn des Projekts:

  • Das Klinikum wurde Anfang 2005 nach einer durch Managementwechsel und eine ungewisse Zukunft geprägten Zeit privatisiert.
  • Aufgrund dieser Situation verzögerten sich Investitionsentscheidungen für Radiologiegeräte, und das Management wollte wissen, welche Änderungen und Verbesserungen zur Gewährleistung einer effizienten diagnostischen Unterstützung erforderlich waren.


Unsere Lösungsvorschläge: Roadmap für die Bildgebung

  • Erstellung eines klaren Änderungs- und Optimierungsplans für die Radiologie-Abteilung auf Basis einer Leistungsanalyse in vier Bereichen: 1) Marktwachstum, 2) Serviceverfügbarkeit, 3) Kapazität und Durchsatz, 4) Technologie


Projektziele:

  • Bereitstellung einer detaillierten Grundlage für weitere Entscheidungen bezüglich Strukturen, Prozessen und Investitionen in der Radiologie-Abteilung
  • Empfehlungen zur Investition in die "richtige" Mehrschicht-CT-Technologie auf Basis der aktuellen Leistung der Radiologie-Abteilung und zukünftiger Trends in Medizin und CT-Technologie
  • Recherche von Informationen über die möglichen Auswirkungen auf ein vor kurzem vom Klinikum eingerichtetes Behandlungszentrum für ambulante Patienten


Was wir herausgefunden haben:

  • Für die nähere Zukunft ist die Optimierung mehrerer Bereiche geplant
  • Serviceverfügbarkeit: Kürzere Patientenwartezeiten und kürzere Dauer der Berichterstellung
  • Kapazität und Durchsatz: Falls die Anzahl der Behandlungen in naher Zukunft zunimmt, muss die Dauer von CT- und Röntgenuntersuchungen verkürzt werden
  • 17 % der Untersuchungen erfolgen in der Bereitschaftszeit (Wochenende, nach 18.30 Uhr)
  • Technologie: Über 80 % der Geräte sind mehr als 10 Jahre alt; einige am Ende der Lebensdauer


Lösungsvorschläge:

Dem Management wurden mehrere Empfehlungen in jedem der vier Bereiche unterbreitet:

  • Spezialisierung auf Kardiologie (Herz- und Koronarangio-CT) und CT-Kolonoskopien
  • Die Spezialisierung auf Kardiologie setzte Investitionen des Klinikums in High-End-CT-Technologie voraus
  • Verbesserte Berichterstellungszeiten durch den Einsatz eines Spracherkennungssystems
  • Optimierung des Patiententransports zur Verkürzung der Patientenwartezeiten
  • Neugestaltung des Wartebereichs für Patienten zum Erreichen einer höheren Patientenzufriedenheit und besseren Sicherheit
  • Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems für Notuntersuchungen zur Reduzierung der Auslastung der Ärzte durch Notaufnahmen und zusätzliche Fälle


Ergebnisse nach Projektdurchführung:

  • Erwirtschaftung zusätzlicher Einnahmen von 4,1 Mio. Euro durch Umsetzung der GE-Empfehlungen zu Technologieinvestitionen und klinischen/betrieblichen Strategien