Informationen über Ultraschall

Ihre Ultraschall-Untersuchung Schritt für Schritt

Bitte beachten Sie, dass dieser Inhalt lediglich zu Informationszwecken dient. In keinem Fall kann er zur Erfüllung der ärztlichen Aufklärungspflicht verwendet werden.


Was ist Ultraschall?

Beim diagnostischen Ultraschall werden Hochfrequenz-Schallwellen verwendet, um körperinterne Strukturen abzubilden. Mithilfe eines kleines Geräts, dem Transducer, werden Schallwellen in den Körper gesendet, die dann von den internen Strukturen reflektiert werden. Die reflektierten Schallwellen (Echos) kehren dann zu diesem Transducer zurück, woraufhin das angeschlossene System die Echos auf elektronische Weise in eine Abbildung Ihrer internen Strukturen verwandelt. Bei der Untersuchung des Blutflusses werden sowohl hörbare Signale als auch ein Bild produziert.


Ist Ultraschall sicher?

Ultraschall wird seit über 25 Jahren in der Diagnostik verwendet. Das American Institute of Ultrasound in Medicine hat folgendes Statement bezüglich der klinischen Sicherheit von Ultraschall abgegeben: "Über nachweisbare biologische Nebenwirkungen für Patienen oder Bediener bei den in der medizinischen Diagnostik verwendeten Ultraschall-Energien ist bis heute kein Fall bekannt. Obwohl die Möglichkeit solch biologischer Nebenwirkungen für die Zukunft nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, bestätigen die vorliegenden Erfahrungen, dass der Nutzen einer umsichtigen Verwendungsweise von Ultraschall für Patienten die möglicherweise vorhandenen Risiken übersteigt.

Trotz dieses Sachverhaltes sind die Hersteller von Ultraschallgeräten ständig bemüht, Systeme mit reduzierten Ultraschallenergien bei gleichbleibend hoher diagnostischer Leistung zu entwickeln.


Wird Ultraschall nicht nur bei Schwangerschaft eingesetzt?

Neben der Schwangerschaft wird Ultraschall zur Abbildung der Gallenblase, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter, Eierstöcke, Prostata, Schildrüse und Brust eingesetzt. Ferner kann mithilfe von Ultraschall der Blutfluss in den Arterien und Venen des Halsbereichs, Abdomens und der Beine sowie in den Herzklappen und -kammern untersucht werden. Zusätzlich wird Ultraschall immer häufiger als visuelle Hilfe in der Chirurgie eingesetzt. Ultraschall gehört zu den Diagnosesystemen mit den größten Zuwachsraten. Ärzte auf der ganzen Welt finden immer neue Anwendungsbereiche für Ultraschallsysteme.


Tut Ultraschall weh?

Das Verfahren an sich ist schmerzfrei. Jedoch kann zur Erzeugung bestmöglicher Bilder durch Druck oder ungewohnte Winkelanwendungen ein leicht unangenehmes Gefühl erzeugt werden. Zur besseren Kontaktherstellung des Transducers wird eine gelartige Substanz auf die Haut aufgetragen; dieses Gel ist möglicherweise etwas kalt, aber es ist nicht schmerzhaft. Bei einigen geburtshilflichen oder gynäkologischen Untersuchungen muss der Transducer in das Innere der Vagina eingeführt werden. Dies wird von den meisten Frauen jedoch völlig problemlos ertragen. Bei einer Prostatauntersuchung wird der Transducer in das Rektum eingeführt; dabei entstehen nicht mehr Unannehmlichkeiten wie bei einer normalen Untersuchung des Rektums.