Was versteht man unter einer PET/CT-Aufnahme?
Eine PET/CT-Aufnahme ist eine einfache, sichere und schmerzlose Untersuchung, die Radiologen zusammen mit Nuklearmedizinern schon seit vielen Jahren durchführen. Bei der Aufnahme wird eine Bilderserie erstellt, auf der viele Körperstrukturen dargestellt werden können, die auf herkömmlichen Röntgenbildern oder nuklearmedizinischen Aufnahmen nicht zu sehen sind. Eine PET/CT-Aufnahme besteht aus 2 Teilen: einer CT-Aufnahme für die Abschwächungskorrektur und für die Lokalisierung und einer PET-Aufnahme. Während der CT-Aufnahme werden feine Röntgenstrahlen gezielt auf einen bestimmten Körperbereich gerichtet, z. B. auf Kopf, Brustkorb, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Nieren oder Wirbelsäule. Die Röntgenröhre dreht sich schnell um diesen Bereich und nimmt eine Vielzahl von Bildern aus verschiedenen Winkeln auf, um ein Querschnittsbild zu erstellen. Der Röntgenstrahl wird von einem elektronischen Detektor erfasst, der die Daten aufzeichnet und an einen Computer weiterleitet. Während der PET-Aufnahme wird die Strahlung, die durch die vorher injizierten Radiopharmaka vom Körper des Patienten abgegeben wird, durch ringförmig angeordnete Detektoren erfasst. Der Computer analysiert dann die Daten und baut auf einer Monitoranzeige ein Bild auf. Er kann Ihre Organe dreidimensional darstellen. Bei einigen PET/CT-Untersuchungen wird ein Kontrastmittel verwendet, um Blutgefäße oder bestimmte Körperorgane (z. B. Leber, Nieren) hervorzuheben, damit sie besser sichtbar werden.
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Wozu dient diese Untersuchung?
Die Ergebnisse Ihrer PET-Untersuchung werden von Ihrem Arzt zur Diagnose einer potentiellen Erkrankung benötigt - und ermöglichen im Falle eines positiven Befundes eine wirksame Behandlung. Neben der Diagnose einer Krankheit kann eine PET-Untersuchung Ihrem Arzt auch helfen, das wahrscheinliche Ansprechen auf verschiedene Therapiemöglichkeiten vorherzusagen, die beste Behandlung auszuwählen und den Genesungsprozess zu kontrollieren. Wenn Ihr Körper nicht erwartungsgemäß auf eine Therapie anspricht, kann sofort zu einer anderen, wirksameren Behandlungsmethode gewechselt werden. Fragen Sie am besten Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, welche Informationen er/sie sich von Ihrer PET-Untersuchung erhofft.
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Wer führt die Untersuchung durch?
Die PET/CT-Aufnahme wird von Ihrem Arzt verordnet, aber von einem Radiologen und/oder Nuklearmediziner durchgeführt. Radiologen und Nuklearmediziner sind Ärzte, die sich auf die Verwendung von bildgebenden Verfahren zur Diagnose von Erkrankungen spezialisiert haben. Die Ärzte werden von einem Radiologisch-technischen Assistenten (RTA, MTRA) unterstützt, der ausführlich auf die Verwendung von diagnostischen Bildgebungssystemen geschult wurde. Die beiden Fachspezialisten arbeiten zusammen, um PET/CT-Aufnahmen von bestmöglicher Qualität zu erstellen und gleichzeitig für Sie bei dem Verfahren einen optimalen Komfort zu bieten.
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Wo findet sie statt?
PET/CT-Aufnahmen können in der Radiologie- oder nuklearmedizinischen Abteilung eines Krankenhauses oder in einem spezialisierten PET/CT-Zentrum durchgeführt werden.
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Wie lange dauert sie?
Die Dauer der Untersuchung hängt davon ab, woraufhin Sie untersucht werden und was während des Verfahrens festgestellt wird. Planen Sie für die Durchführung Ihrer PET-Untersuchung 2 bis 3 Stunden ein.
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Wie können Sie zum Erfolg der Untersuchung beitragen?
Eine PET/CT-Aufnahme erfolgt in der Regel völlig schmerzfrei. Das Gerät berührt Sie nicht und die Röntgenstrahlen sind nicht zu spüren. Gelegentlich kann es bei Patienten, denen ein Kontrastmittel verabreicht wurde, zu Nebenwirkungen wie z. B. einem Hitzegefühl kommen, was aber völlig normal ist und lediglich ein leichtes Unbehagen hervorruft. Dies kommt heute nur noch selten vor, weil neuere, sicherere Produkte, sogenannte nichtionische Kontrastmittel entwickelt wurden, die die meisten Nebenwirkungen ausschließen. Sie können zu einer erfolgreichen und reibungslosen Untersuchung beitragen, indem Sie die Anweisungen Ihres Arztes, des Radiologen und des Radiologisch-technischen Assistenten genau befolgen. Beantworten Sie sorgfältig alle Fragen, die Ihnen zu Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand gestellt werden. Zum Beispiel könnten Sie nach einer möglichen Schwangerschaft, Diabetes und/oder einer Allergie gegen bestimmte Nahrungs- oder Arzneimittel gefragt werden. Teilen Sie dem medizinischen Personal mit, ob Sie in der Vergangenheit bereits Kontrastmitteluntersuchungen unterzogen wurden und ob Nebenwirkungen auftraten. Geben Sie dem Personal eine vollständige Liste der Medikamente, die Sie möglicherweise gerade einnehmen, dazu gehören auch nicht verschriebene Arzneimittel. Geben Sie auch Auskunft, ob Sie vor kurzem oder gegenwärtig wegen einer Infektion in irgendeinem Teil des Körpers behandelt wurden/werden.
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Was muss vor der Untersuchung getan werden?
Dieser Leitfaden liefert eine Beschreibung der einzelnen Schritte, die vor, während und nach der PET/CT-Untersuchung zu erwarten sind. Denken Sie aber daran, dass es sich lediglich um einen Anhaltspunkt handelt. Einige Schritte können je nach Ihrem persönlichen Fall, den besonderen Anforderungen Ihres Arztes sowie den Standardverfahren des Krankenhauses oder der Einrichtung, in dem/der die Untersuchung praktiziert wird, unterschiedlich sein. Wie bei anderen wichtigen Diagnoseverfahren werden Sie darum gebeten, eine schriftliche Einverständniserklärung mit der Durchführung der PET/CT-Untersuchung zu unterschreiben. Bei dieser Gelegenheit können Sie den Arzt nach möglichen Risiken, dem Nutzen oder alternativen Verfahren fragen. Der Inhalt dieses Leitfadens dient lediglich zu Informationszwecken und darf nicht als Einverständniserklärung nach Erfüllung der Aufklärungspflicht interpretiert werden. Zögern Sie nicht, Ihre bevorstehende PET/CT-Untersuchung mit Ihrem Arzt oder dem Radiologen zu besprechen. Es kann sein, dass der Arzt Sie zu den folgenden Schritten auffordert, bevor Sie sich zur Untersuchung im Krankenhaus oder PET/CT-Zentrum begeben. Die gleichen allgemeinen Schritte könnten auch empfohlen werden, wenn Sie bereits im Krankenhaus sind.
Sie müssen möglicherweise während ein paar Stunden fasten.
Je nachdem, welche Art von Radiopharmakon während Ihrer PET/CT-Aufnahme verwendet wird, werden Sie vom Arzt eventuell aufgefordert, vier bis sechs oder mehr Stunden vor der Untersuchung nichts mehr zu essen. Ferner kann von Ihnen verlangt werden, eine Stunde vor der Untersuchung nichts zu trinken.
Möglicherweise müssen Sie einen Patientenkittel tragen.
Bei einem Körperscan werden Sie wahrscheinlich dazu aufgefordert, sich auszukleiden und für die Dauer der Untersuchung einen Patientenkittel zu tragen. Auch werden Sie darum gebeten, sämtlichen Schmuck oder metallische Gegenstände wie Schlüssel abzulegen, damit diese die Röntgenaufnahme nicht stören.
Bei einer PET/CT-Aufnahme des Schädels müssen Sie während der Untersuchung wahrscheinlich weite, bequeme Kleidung tragen. Auch müssen Sie mögliche Zahnprothesen, Brille, Hörgerät, Ohrringe, Haarspangen oder sonstige Gegenstände ablegen, die sich im Strahlenweg befinden können.
Halten Sie sich an die ärztlichen Empfehlungen.
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Was geschieht während Ihrer Untersuchung?
Nachdem der Arzt Ihre Krankengeschichte und vorhergehende Untersuchungen geprüft hat, erhalten Sie eine Injektion mit einem Radiopharmakon. Es handelt sich dabei um eine radioaktive Substanz, die mehrfachen Qualitätskontrollen unterzogen wurde, bevor sie für die Injektion in Patienten zugelassen wurde. Bei den meisten Aufnahme müssen Sie warten, bis sich das Radiopharmakon im Körper verteilt hat - in Europa beträgt die Wartezeit mindestens 1 Stunde und höchstens 1 1/2 Stunden. Bis zum Starten der Aufnahme - und vielleicht auch während der Aufnahme - können Sie lesen oder Musik hören. Bei einer Untersuchung des Gehirns jedoch werden Sie gebeten in einem ruhigen, schwach beleuchteten Raum zu warten und Ihr Gehirn nicht durch Lesen oder Sprechen zu stimulieren. Bei einer Herzuntersuchung hingegen brauchen Sie möglicherweise gar nicht zu warten; die bei Herzuntersuchungen verwendeten Radiopharmaka werden oft direkt vor dem Starten der Aufnahme verabreicht. Wenn Sie für die Aufnahme bereit sind, legen Sie sich auf einen bequemen Tisch, der sich langsam durch das ringförmige Aufnahmegerät bewegt, während die zur Erstellung der diagnostischen Bilder notwendigen Daten erfasst werden. Sie müssen sehr ruhig liegen, weil Bewegungen die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigen können. Normalerweise spüren Sie nichts während der 30 bis 45 Minuten dauernden Aufnahme. Wenn der Arzt keinen Bedarf zur Aufnahme weiterer Bilder sieht, können Sie nach Hause gehen.
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Was muss nach der Untersuchung getan werden?
Nach Beendigung der Aufnahme können Sie nach Hause gehen. Wenn Sie keine besonderen Anweisungen erhalten haben, können Sie sofort wie gewohnt essen und trinken - durch reichliches Trinken unterstützen Sie die Ausscheidung der im Körper verbliebenen restlichen Radiopharmaka. In der Zwischenzeit werden Ihre Ergebnisse geprüft und die Befunde an Ihren Arzt weitergeleitet, der Sie über den neuesten Stand der Dinge informieren wird.
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Eine PET, PET/CT-Untersuchung ist mit vielen anderen diagnostischen Verfahren vom CT über MRT bis zur Nuklearmedizin vergleichbar. Obwohl Sie eine andere Art von Strahlung erhalten, entspricht die Strahlenmenge in etwa der anderer diagnostischer Bildgebungsverfahren wie CT (oder mehrerer Thorax-Röntgenuntersuchungen). Die beim PET-Verfahren verwendeten Radiopharmaka bleiben nicht lange im Körper; deshalb stellen Sie nach Verlassen des Krankenhauses/Untersuchungszentrums kein Risiko für andere Personen dar. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie einige Stunden warten, bevor Sie sich in die Nähe eines Kindes oder einer schwangeren Frau begeben. Bei weiteren Fragen oder Bedenken wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
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