Ihre Magnetresonanztomograhie Schritt für Schritt

Bitte beachten Sie, dass dieser Inhalt lediglich zu Informationszwecken dient.
In keinem Fall kann er zur Erfüllung der ärztlichen Aufklärungspflicht verwendet werden.


Was ist MRT?

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MRT ist die Abkürzung für Magnetresonanz-Tomographie. (Wenn der Arzt Ihnen eine MRA [Magnetresonanz-Angiographie] verschrieben hat, kann diese auch als eine MRT angesehen werden.) MRT ist eine fortschrittliche Technologie, mit der Ärzte ohne Röntgenstrahlung, chirurgischen Eingriff oder Schmerzen interne Organe, Blutgefäße, Muskeln, Gelenke, Tumore, Infektionsherde und andere Strukturen sehen können. MRT ist eine sichere Methode, die natürliche Kräfte nutzt und für die keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt sind. Besonders beachtenswert ist, dass Sie bei einer MRT keiner Strahlung ausgesetzt werden.

Wie funktioniert ein MRT-System?

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Das MRT-Gerät erzeugt ein Magnetfeld, sendet Radiowellenimpulse durch Ihren Körper und misst dann mit einem Computer die Reaktion. Dadurch entsteht ein Bild (eine Abbildung) der inneren Körperstrukturen, das viel schärfer ist, als durch andere Verfahren erhaltene Bilder.

Wozu dient eine MRT?

Mithilfe einer MRT können viele Organveränderungen frühzeitig erkannt werden, um eine wirksame Behandlung zu ermöglichen. Die ausgezeichnete Qualität von MRT-Bildern liefert auch bestmögliche Informationen zur Planung eines chirurgischen Eingriffs. Wird eine Anomalie festgestellt, kann mit Hilfe einer MRT die genaue Lage, Größe und eine mögliche Verbreitung der Erkrankung angezeigt werden.

Wie bereite ich mich auf die Untersuchung vor?

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In den meisten Fällen können Sie Ihren ganz normalen Tagesablauf beibehalten - es ist keine besondere Vorbereitung notwendig. Sie können wie gewohnt essen und trinken, arbeiten oder Sport treiben (natürlich nur, wenn Sie nicht verletzt sind!). Auch Medikamente, die Ihnen möglicherweise verordnet wurden, können Sie weiter nehmen. Jedoch können in bestimmten Situationen besondere Anweisungen zur Vorbereitung auf die Untersuchung gegeben werden. Dies erfolgt meist durch Ihren Arzt oder seinen Helfer/seine Helferin.

Gibt es Einschränkungen für die Untersuchung?

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Ja. Da das MRT-System ein starkes Magnetfeld verwendet, in dem eisen- oder stahlhaltige Gegenstände bewegt werden, sollten Sie Ihren Arzt über das Vorhandensein folgender Dinge informieren:

  • Ein Schrittmacher
  • Aneurysmaclips
  • Cochlear-Implantat
  • Ein Neurostimulator (Tens-System)
  • Metallimplantate
  • Stahlhaltige chirurgische Nägel oder Clips
  • Ein implantiertes Medikamentendosierungsgerät
  • Ein Implantat, das teilweise oder ganz aus Eisen oder Stahl gefertigt ist
  • Auch sollten Sie den Arzt über eine mögliche Schwangerschaft informieren.

Metallische Gegenstände, die nicht aus Eisen oder Stahl sind, können sich negativ auf die Untersuchung auswirken. Deshalb dürfen folgende Gegenstände auch nicht mit in den Untersuchungsraum genommen werden (Sie werden Ihre Wertgegenstände an einem sicheren Ort aufbewahren).

  • Münzen
  • Schmuck
  • Armbanduhren
  • Schlüssel
  • Zahnprotesen (auch Teilprothesen)
  • Hörgeräte

Durch die magnetischen Wellen kann die Kodierung von Bank- und Kreditkarten gelöscht werden, deshalb sollten diese auch nicht in den Untersuchungsraum gebracht werden. Schließlich werden Sie eventuell aufgefordert, einen Patientenkittel anzuziehen.

Wo findet die MRT statt?

MRT-Verfahren werden oft in Krankenhäusern durchgeführt. Aber sie können auch in verschiedenen anderen diagnostischen Bildgebungseinrichtungen vorgenommen werden.

Kann ich mich bei der Untersuchung von jemandem begleiten lassen?

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Ja. Allerdings muss die Begleitperson während des Scans im Warteraum warten. Während der Durchführung Ihres Scans können Sie jederzeit über ein Kommunikationssystem mit dem Assistenten sprechen.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

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Es gibt verschieden Arten von MRT-Systemen. Je nach dem, welcher Körperbereich untersucht werden soll, kann der Arzt vorschreiben, welche Art von Gerät verwendet werden soll.

Zu Beginn der Untersuchung legen Sie sich auf den Untersuchungstisch. Wenn das System anfängt zu arbeiten, hören Sie einige laute Klopfgeräusche. Diese Geräusche werden bei der Aufnahme der MRT-Bilder erzeugt. Stellen Sie sich diese Geräusch als die Klickgeräusche beim Fotografieren mit einer SEHR großen Kamera vor! In einigen MRT-Systemen erhalten Sie Kopfhörer mit Musik, um die Klopfgeräusche zu dämpfen.

Auf jeden Fall ist eine MRT trotz der lauten Geräusch vollkommen schmerzfrei. Alles, was Sie zu tun haben, ist RUHIG ZU LIEGEN. Wenn man mit einem Fotoapparat ein Bild macht, muss das aufgenommene Objekt auch ruhig stehen, sonst verwackelt das Bild. Genauso verhält es sich beim MRT-System. Wenn Sie sich bewegen, geht der Fokus des Scans verloren, und die gesamte Untersuchung muss wiederholt werden.

Bei Bedarf wird Ihnen ein Kontrastmittel eingespritzt. Dadurch kann der Radiologe bestimmte Strukturen auf dem Bild besser sehen. MR-Kontrastmittel haben meistens keine oder nur sehr geringe Nebenwirkungen. Bei der Injektion werden Sie lediglich eine leichtes Stechen spüren. Eventuell müssen Sie ein schriftliches Einverständnis zu dieser Injektion geben. Bei dieser Gelegenheit erhalten Sie vom Radiologen oder seinem Helfer eine ausführliche Erklärung über das Kontrastmittel.

Wie lange dauert der Scan?

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Die Untersuchung dauert in der Regel zwischen 30 Minuten bis zu höchstens einer Stunde.

Werde ich mich nach der Untersuchung anders fühlen?

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Sie fühlen sich vielleicht gut ausgeruht, weil Sie nur auf dem Tisch liegen und ansonsten absolut nichts tun müssen! (Manche Patienten schlafen bei der Untersuchung sogar ein.) Ansonsten werden Sie sich vollkommen normal fühlen, und Sie können wieder Ihren alltäglichen Tätigkeiten nachgehen. Wenn Sie weitere Fragen zu Ihrer MRT-Untersuchung haben, wird sie der MRT-Assistent oder der Arzt gerne beantworten.

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