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Heutzutage planen, wählen und entscheiden Frauen nicht nur für sich selbst sondern auch für ihre Familien. Es ist ganz natürlich, dass sie zunehmend wichtige Rollen in Gesellschaft und Wirtschaft übernehmen. Kurz gesagt: Sie haben ihr Leben selbst in die Hand genommen.
Merkwürdigerweise kann man aber feststellen, dass die aktiven Frauen von heute manchmal etwas nachlässig sind, wenn es um ihre eigene Gesundheit geht. Sie achten nicht auf die Warnsymptome und erleiden Krankheiten, die man sonst leicht hätte vermeiden können. Natürlich können Ihnen heute hochqualifizierte Mediziner helfen, von den Fortschritten der jüngsten technologischen Innovationen zu profitieren. Aber für die Frauen von heute ist die Aufrechterhaltung oder schnellstmögliche Wiedererlangung der Gesundheit zu allererst eine Sache der persönlichen Entscheidung. Einige einfache, regelmäßige Verfahren und nicht-invasive Vorsorgeuntersuchungen reichen bereits aus.
In der heutigen Frauenheilkunde hängt die Minimierung der Risiken sehr stark von der Früherkennung ab.
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Vorsorge durch Mammographie
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Es gibt keine echte Vorsorge, da die genauen Ursachen für Brustkrebs sehr unterschiedlich und bis jetzt noch nicht vollständig abgeklärt sind. Die Mammographie ist und bleibt nach wie vor die zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Brustkrebs ist die häufigste Todesursache bei Frauen.
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Weltweit werden jährlich 1.500.000 Fälle erkannt. Klinische Studien in den USA und Europa haben ergeben, dass eine frühzeitige Erkennung die Sterblichkeitsrate dieser Erkrankung um 30 bis 45% reduzieren kann. Je früher die Erkennung, desto größer die Überlebenschancen. Deshalb spielt die Erkennung von ersten Anzeichen für Brustkrebs eine entscheidende Rolle. Dazu zählen: - Ein kleiner Knoten oder ein Geschwulst in der Brust
- Eine veränderte Brustform oder ein anhaltendes Schmerz- oder Druckgefühl in der Brust
- Ausfluss aus der Brustwarze, der nicht auf eine Schwangerschaft (oder das Stillen) zurückzuführen ist.
Falls Sie eines dieser Symptome feststellen, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Für Frauen, die keinerlei Symptome aufweisen, gelten folgende medizinischen Empfehlungen: - Frauen über 20 Jahre sollen monatlich eine Selbstuntersuchung durchführen.
- Frauen ab 50 Jahren sollten etwa alle 2 Jahre ein Mammogramm erstellen lassen.
- Frauen mit einer persönlichen oder familiären Brustkrebs-Vorgeschichte sollten ihren Arzt aufsuchen und mit ihm besprechen, ob Mammographien vor diesem Alter oder in häufigereren Abständen notwendig sind.
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Was ist ein Mammogramm?
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Bei einem Mammogramm handelt es sich um eine radiologische Untersuchung zur Erkennung von Anomalien in der Brust, sowohl von gutartigen Gewebeveränderungen als auch der Entwicklung von Tumoren. Zur Untersuchung wird ein Mammographie-System verwendet, ein Röntgengerät, das speziell zur Abbildung der Bruststruktur entwickelt wurde. Heute gibt es zwei verschiedene Mammographie-Systeme:
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Das Standard-Mammographiesystem, bei dem herkömmlicher Röntgenfilm verwendet wird. Diese Art von Geräten findet man häufig in Radiologie- und Chirurgieabteilungen.
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Das digitale Vollfeld-Mammographiesystem mit einem Digitaldetektor. Es handelt sich um ein Mammographiesystem der neuesten Generation, das neue Bildverarbeitungsfunktionen bietet wie Zoom, Kontrasteinstellung, computer-gestützte Diagnose usw., und das wegweisend für die Entwicklung von noch fortschrittlicheren Systemen in der Zukunft ist.
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Bei der Erstellung eines Mammogramms muss die Brust mithilfe einer speziell für diese Untersuchungsart entwickelten Kompressionsplatte zusammengedrückt werden. Es werden aus verschiedenen Winkeln präzise Röntgenaufnahmen erstellt. Durch die Kompression wird sichergestellt, dass die Bilder zur Diagnose verwendet werden können. Sie ermöglicht die Untersuchung der gesamten Bruststrukturen, ohne eine übermäßig hohe Strahlendosis anwenden zu müssen.
Die Kompression kann wenige Sekunden lang etwas unangenehm sein, dürfte aber keine Schmerzen verursachen. Ein speziell geschulter radiologisch-technischer Assistent oder Radiologe steuert den Kompressionsfaktor und passt die Kompressiosplatte an. Dies erfolgt ganz allmählich und in kleinen Schritten, so dass es für die Patientin völlig erträglich bleibt. Sie spüren nur ein leicht unangenehmes Gefühl.
Anschließend überprüft der Radiologe die verschiedenen Röntgenbilder und wertet sie aus. Er wid der Patientin die Ergebnisse direkt mitteilen und ihrem behandelnden Arzt einen Bericht zukommen lassen.
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Mammographie ist zuverlässig
Seit über 40 Jahren lassen sich Millionen von Frauen mithilfe einer Mammographie untersuchen. Wie bei anderen Röntgenverfahren erfolgt auch hier eine Belastung durch Röntgenstrahlen; die verwendeten Dosismengen sind jedoch sehr gering.
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Mammographie ist präzise
Mammographie ist die zuverlässigste Methode zur Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung, wenn ein Tumor nur als kleiner runder, unempfindlicher Knoten feststellbar ist, der beim Abtasten noch nicht erkannt werden kann. Seit den 60er Jahren hat sich die Präzision von Mammographieuntersuchungen kontinuierlich verbessert. Die Diagnose ist in 90% der Fälle korrekt.
Zeichen, die auf Brustkrebs hindeuten
Je früher die Erkennung von Brustkrebs, desto größer die Überlebenschancen. Deshalb spielt die Erkennung von möglichen ersten Anzeichen für Brustkrebs eine entscheidende Rolle: - Knoten beliebiger Größe oder eine Verdickung des Brustgewebes.
- Eine veränderte Brustform oder ein anhaltendes Schmerz- oder Druckgefühl in der Brust
- Ausfluss aus der Brustwarze, der nicht auf eine Schwangerschaft (oder das Stillen) zurückzuführen ist.
Eine große Mehrheit der Ärzte sehen die Mammographie als geeignete Methode zur Früherkennung von Brustkrebs, und die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, dass sich Frauen ab 50 regelmäßig mithilfe dieser Methode untersuchen lassen sollen.
Und wenn sich ein positiver Befund zeigt?
Heute kann Brustkrebs bei immer mehr Frauen geheilt werden. Dank der Fortschritte in der Chemotherapie und Chirurgie kann oft eine komplette Amputation der Brust vermieden werden. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Behandlung mit dem Arzt besprechen und die Empfehlungen verstehen, um daraufhin Ihre Entscheidungen treffen zu können.
Wie können Sie sich schützen?
Wenn sich ein runder Knoten entwickelt, Sie Ausfluss aus der Brustwarze oder ein anhaltendes Schmerz- oder Druckgefühl feststellen, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Für Frauen, die keinerlei Symptome aufweisen, gelten folgende medizinischen Empfehlungen:
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- Frauen über 20 Jahre sollten monatlich eine Selbstuntersuchung durchführen.
- Frauen über 50 sollten sich etwa alle zwei Jahre einer Mammographie unterziehen.
- Frauen mit einer persönlichen oder familiären Brustkrebs-Vorgeschichte sollten ihren Arzt aufsuchen und mit ihm besprechen, ob Mammographien vor diesem Alter oder in häufigeren Abständen notwendig sind. Schätzungweise 5 bis 10% der Brustkrebsfälle sind genetisch bedingt.
Befolgen Sie diese Empfehlungen und dem Rat des Arztes. Dadurch können Sie sich viele Sorgen ersparen. Mammographien sind kein Luxus; sie retten Leben! Niemand denkt gerne an Brustkrebs. Aber hier sind drei Gründe, warum man dies doch tun sollte:
- Weltweit erkrankt jede 8. Frau an Brustkrebs, dies entspricht 1.500.000 neuen Fällen pro Jahr. Brustkrebs stellt 26% aller Krebserkrankungen bei Frauen dar und führt jährlich zu über 300.000 Todesfällen.
- Bei rechtzeitiger Erkennung ist Brustkrebs in den meisten Fällen heilbar.
Dieser letzte Punkt ist sehr wichtig. Je kleiner und stärker abgegrenzt der Tumor ist, desto besser die Heilungschancen. Brustkrebs, der rechtzeitig behandelt wird, bevor er die axillären Lymphknoten erreicht, ist in nahezu 100% der Fälle heilbar. Daher ist die monatliche Selbstuntersuchung so wichtig. Aus dem gleichen Grund greifen auch immer mehr Ärzte auf die Mammographie zurück, um Tumore frühzeitig erkennen und behandeln zu können.
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Wie ist eine Selbstuntersuchung durchzuführen?
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3 Schritte, mit denen Sie Ihr Leben retten können
Eine regelmäßig durchgeführte Selbstuntersuchung macht Sie zuächst mit der normalen Beschaffenheit Ihrer Brüste vertraut und Ihre Untersuchungen wirksamer.
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Unter der Dusche
Untersuchen Sie Ihre Brüste in der Dusche oder im Bad. Die Hände gleiten leichter über nasse Haut. Bewegen Sie Ihre Hand mit ausgestreckten Fingern über die gesamte Oberfläche Ihrer Brüste. Suchen Sie nach ungewöhnlichen Verhärtungen, Knoten oder Verdickungen.
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Vor dem Spiegel
Beobachten Sie Ihre Brüste, während Sie die Arme am Körper herunter hängen lassen. Heben Sie dann die Arme über den Kopf. Überprüfen Sie die Brüste auf Formveränderungen, Schwellungen oder Einbuchtungen in der Haut sowie auf Änderungen an der Brustwarze. Stemmen Sie dann Ihre Hände in die Hüfte und drücken Sie sie fest nach unten, um die Brustmuskeln anzuspannen. Bei nur sehr wenigen Frauen sind beide Brüste genau identisch.
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Im Liegen
Zur Untersuchung der rechten Brust ein Kissen oder zusammengefaltetes Handtuch unter die rechte Schulter legen. Die rechte Hand hinter dem Kopf platzieren, um die Verteilung des Brustgewebes auf dem Brustkorb zu verbessern. Mit der linken Hand die Brust in konzentrischen Kreisen abtasten, als ob Sie der Oberfläche einer Uhr folgen. Zuerst den äußersten Kreis abtasten. Beginnen Sie das Abtasten der imaginären Uhr an der 12 Uhr-Position. Lassen Sie Ihre Finger dann zur 1 Uhr-Position gleiten usw.
Es ist normal, dass das Gewebe in der unteren Hälfte der Brust etwas fester ist. Danach die Finger etwa 2cm weiter nach innen Richtung Brustwarze wandern lassen und erneut mit den konzentrischen Kreisen beginnen. In dieser Weise untersuchen Sie die gesamte Brust, einschließlich der Brustwarze. Zum Abtasten der gesamten Brust sind in etwa fünf Kreise notwendig.
Wiederholen Sie das gleiche Verfahren für die linke Brust, indem Sie ein Kissen unter die linke Schulter und Ihre linke Hand hinter den Kopf legen. Abschließend drücken Sie mit Zeigefinger und Daumen vorsichtig die Brustwarzen zusammen. Wenn dabei Ausfluss entsteht, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.
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Warum sollte ich meine Brust jeden Monat untersuchen?
Brustkrebs wird sehr häufig von der Patientin selbst festgestellt. Da Brustkrebs bei rechtzeitiger Erkennung und unverzüglicher Behandlung meistens durch geringfügige Eingriffe heilbar ist (ohne Formveränderung Ihrer Brust), können Sie durch eine richtige Selbstuntersuchung möglicherweise Ihr Leben retten. Befolgen Sie das oben beschriebene Verfahren Schritt für Schritt.
Wann sollte ich eine Selbstuntersuchung durchführen?
Die Selbstuntersuchung sollte einmal monatlich, etwa eine Woche nach der Menstruation durchgeführt werden, wenn die Brüste nicht empfindlich oder geschwollen sind. Nach der Menopause sollten Sie Ihre Brüste am ersten Tag jedes Monats abtasten. Wenn Ihre Gebärmutter operativ entfernt wurde, sollten Sie Ihren Arzt nach dem richtigen Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung fragen. Durch die monatliche Selbstuntersuchung fühlen Sie sich sicherer. Suchen Sie regelmäßig Ihren Arzt auf, um die Selbstuntersuchung bestätigen zu lassen.
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Wozu ein Mammogramm erstellen?
Die Mammographie ist ein Bruströntgenverfahren, bei dem mit niedriger Strahlendosis kleine, nicht tastbare Krebsherde festgestellt werden können. Diese Untersuchung ist wichtiger Bestandteil einer effektiven Brustkrebsvorsorge. Ab dem Alter von 50 Jahren sollten Frauen alle 2 Jahre eine Mammographie ausführen lassen.
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Was ist zu tun, wenn Sie einen verdächtigen Knoten oder eine Verdichtung finden?
Wenn Sie bei der Selbstuntersuchung einen Knoten, eine Hauteinziehung oder Aufluss feststellen, sollten Sie möglichst schnell Ihren Arzt aufsuchen. Beunruhigen Sie sich aber nicht zu sehr. Die meisten Tumore sind nicht bösartig; allerdings kann nur Ihr Arzt eine richtige Diagnose stellen.
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Benötige ich wirklich ein Mammogramm?
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Die offizielle Empfehlung lautet: Anfertigung eines ersten Mammogramms vor Vollendung des 50. Lebensjahres als Referenz für alle weiteren Mammogramme, die dann alle zwei Jahre erstellt werden. Dies sollte jedoch in folgenden Fällen früher geschehen:
- Familiäre Vorgeschichte von Brustkrebs
- Darmkrebs
- Gebärmutterhalskrebs
- Schwangerschaft nach Vollendung des 30. Lebensjahres
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Auch Frauen, die keine Kinder geboren haben, sollten doppelt so vorsichtig sein, da bei ihnen die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, über dem Durchschnitt liegt. In jedem Fall sollte eine Frau, unabhängig von ihrem Alter, sofort ihren Arzt aufsuchen, wenn sie eines der folgenden Warnsignale feststellt: - Ungewöhnlich hartes Brustgewebe
- Formveränderung der Brust
- Andauerndes Schmerz- oder Druckgefühl und Ausfluss aus der Brustwarze
Obwohl die meisten dieser Warnsignale keine nennenswerten Folgen haben werden, macht ein Hinauszögern der Diagnose keinen Sinn.
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Fragen, die Sie sich stellen
Die Anzahl der Brustkrebserkrankungen nimmt dramatisch zu. Schätzungsweise erkrankt jede 8. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Anzahl der Brustkrebs-Neuerkrankungen ist weltweit auf 1.500.000 Fälle pro Jahr gestiegen. Die Prognose der Anzahl von Brustkrebserkrankungen und dadurch bedingten Todesfällen für die nächsten 20 Jahre ist steigend. Jedoch können viele dieser Todesfälle durch Selbstuntersuchung, routinemäßige ärztliche Untersuchungen und Mammographien verhindert werden.
Von Frauen, bei denen Brustkrebs rechtzeitig erkannt wird, sind 97% fünf Jahre später noch am Leben. Erfolgt die Erkenung später, verringern sich die Heilungs- und Überlebenschancen deutlich. Viele Studien haben gezeigt, dass die Mammographie die effektivste und zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs ist. Bis zum Zeitpunkt, an dem geeignete Heilungs- oder Vorbeugungsverfahren verfügbar sind, bleibt die systematische Mammographie die beste Methode zur Verringerung der Mortalitätsraten.
Einige Fakten:
In meiner Familie ist noch nie jemand an Brustkrebs erkrankt, also brauche ich mir keine Sorgen zu machen.
70% der Frauen mit Brustkrebserkrankungen weisen KEINE familiäre Vorgeschichte dieser Krankheit auf. Jede Frau kann an Brustkrebs erkranken. Frauen, die so argumentieren, erhöhen ihr Brustkrebsrisiko, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass der Krebs in einem frühen Stadium erkannt wird.
Die Durchführung einer Mammographie ist schmerzhaft. Ich habe gehört, dass die Krankheit durch die Kompression der Brust hervorgerufen werden kann.
Das Komprimieren der Brust ist entscheidend für die Erstellung eines brauchbaren Mammogramms. Dadurch wird das Brustgewebe gedehnt und Bruststrukturen sichtbar gemacht. Durch die Kompression kann auch die angewendete Strahlendosis reduziert werden. Die Kompression hat keinen Einfluss auf das Brustgewebe, und die meisten Frauen spüren bei der Mammographie keinen Schmerz. Frauen mit sehr empfindlichen Brüsten können eventuell ein leichtes Unbehangen verspüren. Die Brust wird nur für sehr kurze Zeit zusammengedrückt.
Durch die Kompression entsteht vielleicht kein Krebs, aber was ist mit den Röntgenstrahlen?
Verbesserungen der Mammographie-Systeme haben deutlich reduzierte Strahlendosen bei der Untersuchung möglich gemacht. Die während einer Mammographie abgegebene Strahlendosis ist geringer als die Strahlung, der Sie ausgesetzt sind, wenn Sie einen Tag in direktem Sonnenlicht verbringen. Die Strahlung erhöht nicht das Brustkrebsrisiko.
Ich habe Brustprothesen. Ich habe gehört, dass man bei mir deshalb keine Mammographie durchführen kann.
Auch Frauen mit Prothesen sollten sich Mammographien unterziehen. Bei ihnen kann es sogar notwendig sein, zusätzliche Röntgenaufnahmen zu erstellen.
Kann die Mammographie durch Ultraschall ersetzt werden?
Nein. Ultraschall eignet sich für Spezialuntersuchungen der Brust, um die Art von bei der Mammographie erkannten Anomalien zu identifizieren. Diese Technik eignet sich auch zur präzisen Lokalisierung von Gewebeveränderungen, wenn eine Probe entnommen werden soll.
Ich habe einfach keine Zeit. Meine Arbeit/Familie hat den Vorrang.
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Durch die "Aufwendung" einiger weniger Stunden für die Untersuchung können Sie Ihr Leben retten. Wenn Sie andererseits keine Untersuchung durchführen lassen, könnten Sie Ihr ganzes Leben in Gefahr bringen. Wenn Ihre Familie für Sie an erster Stelle steht, dann sollten Sie gesund bleiben, um sich weiterhin um sie kümmern zu können. Wenn Ihnen Ihre Karriere wichtig ist, sollten Sie erkennen, dass Sie gesund sein müssen, um Ihre Arbeit erfolgreich leisten zu können.
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Ich kann meine Brüste nicht untersuchen, weil sich so viele Zysten darin befinden. Man hat mir gesagt, dass das Brustgewebe zu dicht ist, um eine brauchbare Mammographie durchführen zu können.
Es können häufig Zysten in der Brust gefunden werden. Sie können auf harmlose hormonale Veränderungen zurückzuführen sein. Knoten oder Zysten weisen nicht unbedingt auf ein unormales Brustgewebe hin, oder darauf, dass ein erhöhtes Brustkrebsrisiko besteht.
Jedoch sollte das Auftreten neuer Knoten oder Veränderungen jeglicher Art von Ihrem Arzt abgeklärt werden. Natürlich ist die Selbstuntersuchung bei dichtem Brustgewebe schwieriger. Durch regelmäßige Untersuchungen kann sich eine Frau mit ihren "normalen" Knoten vertraut machen. Wenn dann ein neuer Knoten auftaucht, wird ihr das sicher nicht entgehen. Durch die Weiterentwickung der Mammographie-Systeme, vor allem bei der digitalen Mammographie, können selbst bei dichtem Brustgewebe präzise Ergebnisse erzielt werden.
Ich unterziehe mich jedes Jahr einer Thorax-Röntgenuntersuchung. Wenn ich einen Brusttumor hätte, würde man ihn dann nicht entdecken?
Die Mammographie ist eine sehr genaue Untersuchungsmethode. Man benötigt dafür einen speziellen Röntgenfilm und ein spezielles Röntgensystem, die von speziell geschulten radiologisch-technischen Assistenten und Radiologen bedient werden. Zur frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs ist es notwendig, kleinste Details erkennen zu können. Die zur Erstellung von Röntgenaufnahmen des Thorax verwendeten Systeme, Röntgenfilme und Verfahren sind völlig unterschiedlich.
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In meinem Alter brauche ich mich keiner Mammographie zu unterziehen. Ich bin bereits zu alt, um an Brustkrebs zu erkranken... Und an irgendetwas müssen wir einmal sterben...
Tatsächlich nimmt das Brustkrebsrisiko mit zunehmendem Alter zu. Je älter Sie sind, desto größer ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Leider steigt auch bei jüngeren Frauen die Häufigkeit der Brustkrebserkrankungen. Deshalb sollten die ersten Mammogramme bereits vor Vollendung des 50. Lebensjahres erstellt werden. Wenn Brustkrebs rechtzeitig erkannt wird, sind die Überlebenschancen sehr hoch, unabhängig vom Alter. Natürlich müssen wir alle eines Tages sterben, aber warum an einer Krankheit sterben, die behandelt werden kann?
Bei mir wurden bereits mehrere Biopsien durchgeführt. Bis jetzt wurden immer nur gutartige Tumore gefunden. Ich bin sicher, dass dies in Zukunft auch so bleiben wird.
Dank der heute verfügbaren verbesserten Mammographiesysteme können genauere Diagnosen erstellt werden, und es ist nicht mehr notwendig, bei jedem gefundenen Knoten eine Biopsie durchzuführen.
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Bei mir wurde eine Mammograhie durchgeführt und alles war in Ordnung. Warum muss ich erneut eine durchführen?
Die erste Mammographie wurde zu Referenz- oder Vergleichszwecken erstellt. Durch die regelmäßige Anfertigung von Mammogrammen kann die Brust auf Gewebeveränderungen hin geprüft und sichergestellt werden, dass sich keine verdächtigen Knoten entwickelt haben. Es ist eine Methode zur Erkennung von winzigen Tumoren, die bei der ärztlichen Untersuchung nicht erkannt werden können.
Meine Brüste sind sehr klein. Wenn ein Problem aufträte, würde ich es sicher bemerken.
Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Brustgröße und dem Brustkrebsrisiko. Natürlich kann ein Knoten in einer kleinen Brust leichter erkannt werden; dennoch dient die Mammograhie dazu, Krebsherde zu erkennen, bevor sie beim Abtasten der Brust entdeckt werden können. Wenn Sie einen Tumor auf diese Weise entdecken, ist er eventuell schon ziemlich weit fortgeschritten.
Nach meiner Mammographie wurde mir eine Biopsie verschrieben. Bedeutet dies, dass ich Brustkrebs habe?
Nein, nicht unbedingt. Es bedeutet, dass Ihr Radiologe eine Unregelmäßigkeit in der Struktur Ihrer Brust erkannt hat. Dabei kann es sich um eine gutartige oder um eine bösartige Veränderung handeln. Um dies herauszufinden, muss eine Biopsie durchgeführt werden.
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Was ist eine Biopsie?
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Bei einer Biopsie wird mithilfe einer speziell geformten Nadel eine Gewebeprobe aus der Brustdrüse entnommen. Dies geschieht in der Regel unter örtlicher Betäubung, und, obwohl es sich sehr unangenehm anhört, ist dies ziemlich schmerzlos. Eine Biopsie kann durch Ultraschall oder Stereotaxie geführt werden. Sie ermöglicht eine schnelle, zuverlässige Diagnose und kann in einigen Fällen einen Krankenhausaufenthalt überflüssig machen, der bisher zur Entnahme einer Gewebeprobe notwendig war.
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Was ist Stereotaxie?
Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem eine gut- oder bösartige Gewebeveränderung im dreidimensionalen Raum (X-, Y- und Z-Koordinaten) genau lokalisiert wird, um eine Probe zu entnehmen. Es gibt mehrere Arten von Biopsie. - Feinnadel-Aspiration
- Mikrobiopsie
- Makrobiospie
- Vakuum-Stanzbiopsie
Die letzte Technik wird heute oft von Radiologen durchgeführt. Nach Feststellung der stereotaktischen Koordinaten befestigt der Radiologe eine sogenannte "Biopsiepistole" am Mammographiesystem. An der Pistole befindet sich eine Nadel, die genau an der Stelle, an der die Gewebeveränderung erkannt wurde, durch einen Saugeffekt ein zylindrisches Stück Gewebe (eine sog. Stanzprobe) entnimmt.
Die Gewebeproben werden in einem Labor durch einen Zytopathologen analysiert. Wenn der Befund positiv ist, wird Ihr Arzt zum Zweck einer richtigen Operation einen Termin mit einem Chirurgen vereinbaren.
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Präoperative Lokalisierung
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- Dabei erstellt der Bediener Röntgenaufnahmen Ihrer Brust, um die Lokalisierung der Gewebeveränderung während der Operation zu erleichtern.
- Dazu führt der Bediener eine mit einem Draht und einer Markierung ausgestattete Nadel in den betroffenen Bereich ein.
- Danach wird eine weitere Röntgenaufnahme erstellt, um die Position der Markierung zu überprüfen.
- Der Bediener entfernt die Nadel wieder, und lässt dabei die Markierung am Drahtende zurück, das durch einen Überzug geschützt ist. Die Markierung bleibt bis zur Operation an ihrer Stelle.
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