MRI Community - Signa 1.5T

Darstellung neurovaskulärer Konflikte mit FIESTA-3D *
(Fast Imaging Employing STeady-state Acquisition - Schnelle Darstellung mit Akquisitionen im Gleichgewichtszustand)

Andreas Hueck, M.D.
Radiologisches Zentrum
Munchen Pasing
Deutschland

Hubert Lejay
GE Healthcare
Buc, Frankreich

Customer Testimonial
"FIESTA-3D ist unsere bevorzugte Sequenz für alle Untersuchungen des inneren Gehörgangs und des Trigeminusnervs, da sie einen ausgezeichneten Kontrast zwischen Liquor cerebrospinalis einerseits sowie Nerven und Gefäßen andererseits liefert und eine sehr hohe räumliche 3D-Auflösung bietet. Darüberhinaus sind die Messzeiten kürzer als bei jeder anderen konventionellen 3D-Sequenz."

Hintergrund

Neurovaskuläre Konflikte mit Beteiligung der Gesichtsnerven sind anhand klarer klinischer Kriterien eindeutig diagnostizierbar. Die Effizienz und Sicherheit eines chirgurischen Eingriffs hängt allerdings von der präoperativen Möglichkeit ab, Anatomie und Verlauf der am Konflikt beteiligten Gefäß- und Nervenstrukturen mit höchster räumlicher Auflösung darzustellen. Es wird eine Technik benötigt, die einen exzellenten Kontrast zwischen Liquor einerseits und Gefäßen bzw. Nervenstrukturen andererseits bietet. Die Computertomografie ermöglicht keine adäquate Darstellung der Nervenstrukturen. Mit der Magnetresonanztomografie ist es zwar möglich, Nerven und Gefäße darzustellen, die Schwierigkeit besteht jedoch darin, eine solche hochauflösende 3D-Aufnahme mit optimalem Kontrast zu verbinden und dabei die Messzeiten in vertretbaren Grenzen zu halten. Die neue FIESTA-3D* Sequenz erfüllt diese Anforderungen mit Messzeiten von unter 5 Minuten.

Fallstudie

Wir zeigen den Fall einer Patientin mit starker linksseitiger Gesichtsneuralgie. Die Untersuchung umfasst einen 3-Ebenen Localizer, eine axiale T2 FSE und eine axiale FIESTA-3D Sequenz. Die räumliche Auflösung beträgt 0,7x0,7mm in Schichtrichtung (in plane) und 1mm senkrecht zur Schicht (through-plane) mit 512er Matrix und Schicht-"ZIP"-Interpolation. Die Messzeit beträgt für 64 Schichten 5 Minuten 19 Sek.Abb. 1 zeigt den direkten Kontakt des linken Astes der Arteria cerebelli superior (Pfeil) mit dem linken Nervus trigeminus.Abb. 2 zeigt den gesamten Gefäß- und Nervenverlauf in inferior-superiorer Richtung.

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Abbildung 1 Abbildung 2
Abbildung 1 Abbildung 2

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Abbildung 3 Abbildung 3 Abbildung 3
Abbildung 3: Reformatierte Ansicht eines Nervs (grüner Pfeil) und Gefäßes (oranger Pfeil).

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Abbildung 4 Abbildung 4: Gekrümmte Reformatierung entlang der linken Arteria cerebelli superior mit Darstellung des Kontakts eines Gefäßabschnitts mit dem linken Nervus trigeminus.
Abbildung 5 Abbildung 5: Die gekrümmte rote Linie zeigt den Verlauf, für den eine gekrümmte Reformatierung durchgeführt wurde.

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