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Universitätskrankenhaus in Gerona
Die Universitätskrankenhaus in Gerona (Spanien), Doctor Josep Trueta, ist Geronas Überweisungszentrum und Teil des Katalanischen Gesundheitsinstituts (ICS) sowie des öffentlichen Krankenhausnetzes. Es bietet eine spezialisierte Gesundheitsversorgung für etwa 600.000 Menschen. Das Krankenhaus zählt nahezu 400 Betten und hat kürzlich eine neue Intensivstation (ICU) eröffnet.
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· Universitätskrankenhaus in Gerona - Details Universitätskran
Überblick über das Krankenhaus
Das Universitätskrankenhaus Dr. Josep Trueta in Gerona besitzt ca. 400 Betten und versorgt ca. 700.000 Patienten pro Jahr. Das Krankenhaus ist das Überweisungszentrum für 5 regionale Krankenhäuser und hat sich abgesehen von Transplantationen auf alle medizinischen und chirurgischen Fachgebiete, einschließlich Herzchirurgie, spezialisiert.
Die Intensivstation versorgt Trauma- und Notfallpatienten in der Chirurgie und medizinischen Behandlung, mit Ausnahme der Behandlung koronarer Pathologien.
Die neue Intensivstation mit 18 Betten wurde mit modernster Technologie ausgestattet. Für die neue Intensivstation wurden Medizingeräte, einschließlich umfassender IT-Systeme, Vitalmonitoren und elektronischer Patientenakte (EPR) angeschafft. Dank des Centricity Clinical Information Systems von GE Healthcare ist Gerona die erste „papierlose“ Intensivstation in Katalonien. Das System bietet eine vollständig computergestützte Prozessverwaltung mit einer nahtlosen Integration von Centricity und Medizingeräten.
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Systeminstallation
Das Centricity Critical Care System in der Intensivstation zählt 18 Workstations direkt am Bett des Patienten. (eine Station pro Bett) und 9 Remote ‚Stationen:
- 3 im medizinischen Sitzungsraum, in dem die Ärzte in der Regel Rezepte ausstellen, medizinische Mitteilungen dokumentieren und Patientenfälle in täglichen Sitzungen mit Centricity-Projektionen auf dem Bildschirm verfolgen
- 1 im Pflegeraum
- 2 in der Pflegeüberwachung
- 1 im Sekretariat, das die Entlassungs- und weitere Verwaltungsdaten überprüft
- 1 im Büro des Abteilungsleiters
- 1 in der Krankenhausapotheke, in der die Mitarbeiter die täglichen Medikationen und Bestellungen prüfen und der Intensivstation die entsprechende Dosis pro Patient liefern können.
Für das Berichts-Tool gibt es 3 Zugangspunkte
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Geräteverbindung
Centricity ist an 18 GE Solar 8000 i Monitore angeschlossen.
Die Verbindungen mit den Care Stations werden direkt an der Bettseite über RS-232-Anschlüsse sichergestellt.
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Systemintegration
Centricity ist an das Krankenhausinformationssystem (KIS) für die Patientenaufnahme und –entlassung angeschlossen. Die demografischen und die Aufnahmedaten der Patienten werden an das Centricity-System gesendet. Eine Nachricht über die Patientenentlassung wird an das KIS gesendet. Der Centricity-Entlassungsbericht wird im PDF-Format gespeichert und kann über das KIS aufgerufen werden. In Kürze wird das KIS des Krankenhauses durch SAP™ ersetzt.
Centricity ist ebenfalls in Laborsysteme für Untersuchungen und Ergebnisse integriert.
Diese Integrationen wurden zusammen mit Centricity Infoway entwickelt.
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GE Produkte
Das gesamte Monitoring-System der Intensivstation stammt von GE: Monitore an der Bettseite GE Solar 8000 i, 2 Überwachungszentralen GE CicPro und ein Transportmonitor GE TransportPro.
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Intensivstation
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Das Ziel des Krankenhauses und der Intensivpflegedienste war die Erhöhung der in der Region verfügbaren Bettenzahl für Intensivpflegepatienten, sowohl für klinische, postoperative als auch für Traumapatienten. Man beschloss, die neue Station in zwei Bereiche zu unterteilen: den Support-Bereich mit Verwaltung, medizinischen Büros, Lager usw., und die eigentliche Intensivstation mit 18 Betten, einem Operationssaal (OP) für kleinere Verfahren, Pflegeräumen für Wundpatienten usw. „Die Grundidee bestand darin, eine moderne Intensivstation mit einem exklusiven IT-System zur elektronischen Verwaltung der Patientenakten aufzubauen“, erläutert Dr. Alfons Bonet, Leiter der Intensivstation.
"Wir wollten das neueste vollständige Patientenmonitoringsystem für Intensivpflegepatienten, einschließlich neuer Monitoringtechniken wie Bispektralindex (BIS), kontinuierliches Herzminutenvolumen mittels Impedanz sowie hämodynamisches und volumetrisches Monitoring. Wir brauchten eine nahtlose Integration der Patientenmonitore und des klinischen Informationssystems (CIS) und entschlossen uns deshalb, das Monitoringsystem und CIS eines einzigen Lieferanten auszuwählen.“
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„Die technologischen Fähigkeiten des klinischen Informationssystems von GE Healthcare ermöglichen es, die Aufzeichnungen des Pflegepersonals mit der elektronischen Patientenakte und dem Krankenhausinformationssystem (KIS) sowie der Apotheke und dem Labor des Krankenhauses zu verbinden“, erläutert Dr. Bonet weiter. „Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Integrationsmöglichkeit der alten Datenbank der Intensivstation in die Centricity Critical Care-Datenbank und das Datenextraktionsprogramm. Unter all den Tools, die wir in Betracht gezogen haben, erwies sich das Centricity Analyzer Berichts-Tool von GE als die anwenderfreundlichste Lösung”, erklärt Dr. Bonet.
Die Intensivstation besitzt jetzt 18 Centricity Critical Care Workstations und 18 SOLAR 8000i Patientenmonitoren mit iConnect Unity Network ID Schnittstellen. Des Weiteren gibt es zwei zentrale iCentral CIC Stationen für die Überwachung und klinische Nachbearbeitung auf der Pflegestation und acht Centricity Workstations in den Ärztebüros und im Sekretariat.
Umfassende Tools stellen nun einen glatten Informationsfluss sicher, verbessern die Arbeitsabläufe, reduzieren die Fehler in der Medikation und helfen den Ärzten bei richtigen Entscheidungen. Eine intelligente Standardisierung, Beurteilung, Planung, digitale Dokumentation und detaillierte Analysen sind die Grundlage, einen Patienten wirksam durch einen Pflegeprozess zu führen. Medizinisches Personal und ebenso Patienten profitieren von klar verständlichen Prozessen, sicheren Ergebnissen und einer höheren Effizienz auf der Intensivstation.
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Große Veränderungen durch die papierlose Umgebung
"Die Implementierung der neuen Systeme ging mit großen Veränderungen unserer Organisation einher“, erklärt Dr. Bonet. „Zwei Monate lang führten wir umfangreiche Schulungsmaßnahmen durch. GE passte das System an unsere Bedürfnisse an, ermöglichte die Simulation an virtuellen Patienten und sorgte für die Schulung unseres medizinischen Personals bezüglich Aufnahme, Diagnose, Vorbereitung der Entlassungsberichte, Arzneimittelverschreibung usw.“ Stationsleiterin Frau Susanna Martín fügt hinzu, dass das Personal selbst sich ebenfalls einige Monate lang auf die Umstellung von handschriftlichen zu elektronischen Patientenakten vorbereitete.
"Wir bildeten in jeder Schicht Arbeitsgruppen von je drei Krankenschwestern. Sie waren mit Unterstützung durch die Spezialisten von GE für die Durchsicht, Verbesserung und Übertragung aller Protokolle in Papierform auf das Centricity Critical Care System zuständig. Diese schon geschulten Mitarbeiterinnen gaben das Training an das übrige Pflegepersonal einschließlich Schichtpersonal, Mitarbeiterinnen im Urlaub und ihre Vertretungen weiter.“
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Glatter Start
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"Gleich von Beginn an arbeiteten alle mit voller Kraft und großer Begeisterung zusammen und machten sich mit dem neuen System vertraut. Es gab keine nennenswerten Verzögerungen bei der Arzneiverabreichung und keine Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit für die Patienten oder irgendwelche größeren Zwischenfälle“, beschreibt Dr. Bonet die Situation. „Schon nach der ersten Woche konnten wir aufatmen, und nach einem Monat waren die Veränderungen auf unserer Station und die neuen Arbeitsmethoden erkennbar.“
Nach Aussage der Experten dauert es lange, sich an so große Veränderungen zu gewöhnen und ein abteilungsweites Informationssystem wie das Centricity Critical Care System zu implementieren. Die Intensivstation in Gerona glaubt, den Rekord wohl gebrochen zu haben. In nur vier Monaten war die papierlose Intensivstation Wirklichkeit geworden.
"Die Schlüsselelemente für unseren Erfolg können wie folgt zusammengefasst werden: gute Planung und frühzeitige Schulung gepaart mit einer offenen, positiven und kooperativen Einstellung. Nach einer Woche hatten wir uns alle an die neue Situation angepasst“, erklärt Dr. Bonet voller Stolz.
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Deutliche Vorteile
Die internen Befragungen haben gezeigt, dass das Personal sich nicht für eine Rückkehr zum alten System entscheiden würde. Sie fühlen sich mit Centricity Critical Care wohl, die Arbeit ist angenehm und die von der Abteilung an das übrige Krankenhaus gelieferten Informationen sind viel besser organisiert. Das Personal hat während des gesamten Pflegeprozesses zur richtigen Zeit und an richtiger Stelle einen schnellen Zugriff auf weitere Patientendaten.
Das System wurde nahtlos in die Krankenhausumgebung integriert und unterstützt die sichere medizinische Entscheidung. Die Zeit, die zuvor für ein mühseliges Datenmanagement geopfert wurde, kann nun vernünftig und zusammen mit dem Patienten verbracht werden. Der verbesserte Fluss wichtiger Patientendaten trägt nun zu einer höheren Effizienz und zu besseren Arbeitsabläufen auf der Intensivstation bei. „Kurz, es ist ein voller Erfolg“, fasst Frau Martín zusammen.
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Ausblick in die Zukunft
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Frau Martín erwartet, dass das Personal zukünftig mehr Zeit für die Patientenpflege haben wird. Dafür müssen die Mitarbeiter aber beginnen, die Datenbank zu verwenden und Statistiken zu entwickeln, die ihnen eine Verbesserung der Pflegeverfahren, Therapien und Techniken ermöglichen.
Für Dr. Bonet drehen sich die mittelfristigen Erwartungen um ein neues herzchirurgisches Programm, das Ende 2006 im Krankenhaus eingeführt wurde. „Das Centricity Critical Care System half uns in diesem Bereich zum Erfolg. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Berichtsvorbereitung. Außerdem soll die Benutzung des Centricity Analyzer Berichts-Tool geschult werden.“
Welche Entwicklungen erwartet Dr. Bonet für die Rolle von Systemen wie Centricity Critical Care Clinisoft in Intensivstationen innerhalb der nächsten Jahre?
"Zurzeit haben wir in Spanien das Problem, dass nur wenige Krankenhäuser mit computergestützten Krankenakten arbeiten. Die Intensivstationen werden in diesem Bereich mit Abteilungsanwendungen wie dem Centricity Critical Care System wahrscheinlich eine Vorreiterrolle spielen.
Ich denke, dass unsere Abteilungslösungen später an die allgemeine Software für elektronische Patientenakten angepasst werden müssen. Die Entwicklung bei uns ist schon nicht mehr umzukehren.
Ich denke, dass unsere Abteilungslösungen später an die allgemeine Software für elektronische Patientenakten angepasst werden müssen. Die Entwicklung bei uns ist schon nicht mehr umzukehren. Neu eröffnende Krankenhäuser werden keine Abteilungsprogramme mehr haben. Stattdessen werden sie mit Anwendungen arbeiten, welche die medizinischen Daten global verwalten, mit spezifischen Modulen für Notfälle, Anästhesie, Intensivpflege, Transport und andere Dienste“, sieht Dr. Bonet voraus.
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