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Anamnese: 52-jähriger Patient, 1,80 m, 90 kg. Z.n. Entfernung eines Duodenalgastrinoms. 3 Therapiezyklen mit Lutetium DOTA Somatostatin für den nicht metastatischen Lymphknoten im Peritoneum.
Befund: SPECT-Bilder, aufgenommen 24 h nach IV-Injektion von 6 mCi In-111 Somatostatin. Die Ergebnisse zeigen einen erhöhten Uptake im Retroperitoneum, anterior zum vorherigen Operationssitus, mit vergrößertem Lymphknoten an der entsprechenden Position.
Diagnose: Metastasierender Lymphknoten.
Mit freundlicher Genehmigung des Tel-Aviv Sourasky Medical Center
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Anamnese: 65-jährige Patientin, Z.n. papillärem Schilddrüsenkarzinom, überwiesen zur Erythrozyten-Analyse (RBC). Bei einer Ultraschalluntersuchung der Leber wurden Anomalien erkannt, die auf Hämangiome und Zysten schließen lassen, Metastasen konnten jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der letzte Ganzkörperscan nach 131I-Therapie war normal, kein TG messbar.
Befund: SPECT-Bilder, CT-Bilder und fusionierte SPECT/CT-Bilder bestätigten das Vorhandensein der 2 posterioren Leberläsionen auf dem CT-Bild (Segment IV und V) mit erhöhtem Tracer-Uptake, das auf Hämangiome schließen lässt. Eine anteriore Leberzyste ohne Tracer-Uptake wurde ebenfalls klar erkannt (Segment III). Anhand fusionierter Bilder konnten Lebermetastasen ausgeschlossen werden.
Diagnose: Lebermetastasen
Mit freundlicher Genehmigung des London Hospital, Ontario, Kanada
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Anamnese: Iod-131-Szintigraphie. 67-jährige Patientin, Z.n. Schilddrüsen-Totalresektion aufgrund von Schilddrüsenkrebs.
Befund: Der erhöhte Jod-Uptake im Hals entspricht der Lokalisierung des Schilddrüsenbetts und erscheint physiologisch. Hawkeye bietet eine hohe Zuverlässigkeit beim Ausschluss von malignen Erkrankungen.
Diagnose: Physiologischer Uptake.
Mit freundlicher Genehmigung des Tel-Aviv Sourasky Medical Center
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Anamnese: Adipöser, 80-jähriger Patient mit Z.n. Myokardischämie.
Befund: Gezeigt werden die Bilder der Thallium-Belastungsuntersuchung. Aufgrund der Adipositas zeigen sich signifikante Schwächungsartefakte im inferioren, septal/anterior-septalen und apikalen Bereich.
Schwächungskorrektur: Nach der Schwächungskorrektur liegt nur noch eine verringerte Myokardperfusion im apikalen und anterior-apikalen Bereich vor. Eine Schwächungskorrektur mit einer Leistung von 1,0 mA ergibt bei geringerer Strahlenbelastung klinisch dieselben Resultate wie mit der vollen Leistung von 2,5 mA.
Mit freundlicher Genehmigung der Clinique St. Jean, Brüssel, Belgien
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Anamnese: 40-jähriger Patient. Untersuchung der Nierenfunktion in einer atrophierten rechten Niere.
Befund: Atrophierte rechte Niere mit verringertem Uptake. Hypertrophierte linke Niere mit normalem Uptake. Auf dem Hawkeye CT zeigt sich ein fokal dichter Punkt am unteren linken Nierenpol.
Diagnose: Atrophierte, jedoch weiterhin funktionale rechte Niere. Kompensatorische morphologische und funktionale Hypertrophie der linken Niere. Erkennung eines Nierenstein in der voll funktionalen linken Niere.
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Anamnese: 24-jähriger Patient mit primärem Hyperparathyreoidismus.
Befund: 3 Foki im oberen linken sowie im unteren linken Schilddrüsenlappen.
Diagnose: Der fokale Uptake entspricht einer anormalen Nebenschilddrüse mit entweder multiplen Adenomen oder hyperplastischen Drüsen.
Mit freundlicher Genehmigung des Street Hospital - Dpt of Nuclear Medicine, Ontario, Kanada Drs. Tarik Belhocine, Albert Driedger, Dr. Irina Rachinsky , Anil Shastry und Jean-Luc Urbain
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Anamnese: 75-jähriger Patient mit laut Vorbefunden geringer Wahrscheinlichkeit einer CAD wurde einer SPECT-CT MPI-Untersuchung nach Dipyridamol-Gabe und submaximaler Fahrradbelastung unterzogen. BMI = 30,4.
SPECT-Parameter: nicht getriggert in Ruhe (25 s/pr) und getriggerte Belastung (20 s/pr) - Scanzeit = 15 min CT-Parameter: 2,5 mA - 140 kV - Helicaler Modus. Scanzeit = 2 min
Befund: Die 99mTc-MIBI SPECT-Bilder allein zeigten einen verringerten Uptake in der inferioren Wand, der auf eine infradiaphragmatische Schwächung hinwies.
Diagnose: Auf den schwächungskorrigierten Bildern war die vermutete infradiaphragmatische Schwächung nicht mehr erkennbar. Die SPECT-CT ermöglichte eine präzisere Diagnostik - von einer vermutlich normalen zu einer eindeutig normalen MPI-Studie.
Mit freundlicher Genehmigung des Street Hospital - Dpt of Nuclear Medicine, Ontario, Kanada Drs. Tarik Belhocine, William Vezina, Cigdem Akincioglu, Albert Driedger und Jean-Luc Urbain
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Anamnese: 68-jähriger Patient mit laut Vorbefunden mittlerer Wahrscheinlichkeit einer CAD wurde einer SPECT-CT MPI-Untersuchung nach Fahrradbelastung unterzogen. BMI = 25,8. br> SPECT-Parameter: nicht getriggert in Ruhe (25 s/pr) und getriggerte Belastung (20 s/pr) - Scanzeit = 15 min CT-Parameter: 2,5 mA - 140 kV - Helicaler Modus. Scanzeit = 2 min
Befund: Die nicht korrigierten Bilder (NAC) zeigen einen großen Defekt in der inferioren und apikalen Wand, der in Ruhe moderat reversibel ist.
Diagnose: Unter Belastung ist der Defekt in der inferioren und apikalen Wand auf schwächungskorrigierten Bildern (AC) weiterhin erkennbar. Dies bestätigt, dass ein echter Perfusionsdefekt vorliegt, der nicht durch Schwächungsartefakte erzeugt wird. In Ruhe ist eine reversible Ischämie auf den AC-Bildern deutlicher erkennbar als auf den NAC-Bildern.
Mit freundlicher Genehmigung des Street Hospital - Dpt of Nuclear Medicine, Ontario, Kanada Drs. Tarik Belhocine, William Vezina, Cigdem Akincioglu, Albert Driedger und Jean-Luc Urbain
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Anamnese: Z.n. Milzentfernung aufgrund einer hämatologischen Erkrankung mit unvollständigem therapeutischen Ergebnis. Aufnahme zur Untersuchung auf eine Infektion unbekannten Ursprungs. Sämtliche radiologischen Untersuchungen fielen negativ aus. Szintigraphie mit markierten Leukozyten.
Befund und Diagnose: Akute Divertikulitis im unteren Abdomen. (nicht abgebildet) Fokal hohe Konzentration markierter weißer Blutkörperchen im linken Hypochondrium. Das CT zeigt einen entsprechenden kleinen Knoten im Milzbereich. Nebenmilz, Ursache für das unvollständige Therapieergebnis nach der Milzentfernung.
Beitrag zur Diagnose: Die Kombination der hohen Empfindlichkeit der Szintigraphie mit der hohen Spezifität der CT ermöglicht eine schnelle und sehr präzise Diagnosestellung.
Mit freundlicher Genehmigung der Clinique St. Jean, Brüssel, Belgien
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Anamnese: 26-jährige Patientin. Mehrere chirurgische Eingriffe wegen: - 1/ primärem Hyperparathyreoidismus, lokale Rekurrenz mit zweiter OP, - 2/ kolorektales Adenokarzinom (Sigmoid), - 3/ Endokriner Pankreastumor. Untersuchung auf lokale Rekurrenz.
Befund: Fokaler Uptake bei einem Gallen/Darm-Katheter.
Diagnose: Lokale Rekurrenz.
Mit freundlicher Genehmigung des Krankenhauses HEGP, Paris, Frankreich Drs. C. Hignette und M. Faraggi
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