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Der klinische Gebrauch von PET-CT ist jetzt zur Realität geworden. Während wir uns vor 10 Jahren noch fragten, ob molekulare Bildgebung mit Positronen emittierenden Radiopharmazeutika jemals Realität werden würde, können wir heute bestätigen, dass Bildgebung ohne PET in vielen Bereichen weniger wirkungsvoll wäre. PET mit Fluorodeoxyglucose (FDG) wird als zuverlässiges Werkzeug zur Überwachung der Vitalität von Krebszellen angesehen. Es ist jetzt klar, dass PET für viele Tumore nützlich für Diagnose, Bestimmung von Krankheitsstadien, Erkennung von Rückfällen, Restaging und Nachsorge ist. Die interessantesten Anwendungen in den letzten Jahren waren schließlich die Bewertung des Ansprechens auf Behandlungen und die Strahlentherapieplanung. Die wesentlichen Faktoren dieser Errungenschaften können den großen Fortschritten in der Technologie für radiopharmazeutische Synthese, Scanner, Bildgebungsmanagement und Beschleunigern zugeschrieben werden. Dank dieser Faktoren, ist molekulare Bildgebung jetzt in der Lage per Durchführung von Strahlentherapieplanung und Optimierung der Tumorzielvolumen Therapien besser anzupassen. CT ist zwar immer noch der Goldstandard zur Zielvolumenbestimmung und Dosisberechnung, aber PET-CT hilft bei der Dosisbegrenzung und potentieller Schonung von Risikoorganen. Die Strahlentherapieplanung mithilfe molekularer Bildgebung ist ein Prozess in mehreren Schritten, an dem verschiedene medizinische Experten sowie Physiker, Techniker und Radiopharmakologen beteiligt sind. Ärzte treffen sich in bereichsübergreifenden Tumorgremien, um die Strahlenonkologen bei der Planung eines Behandlungsplans zu unterstützen, der aus einer Dosisplanung, einem Dosisverteilungssatz und einem Satz technischer Parameter besteht, die zur Ausführung des Therapieplans an den Beschleuniger transferiert werden. PET Radiopharmazeutika werden als Sonden für spezifische Stoffwechselwege eingesetzt: d.h. Hexokinase-Aktivität, Apoptose, Hypoxie, usw. Bei dieser Ansicht können verschiedene Radiopharmazeutika zur spezifischen Lokalisierung verschiedener Tumoreinheiten verwendet werden. Der Einsatz molekularer Bildgebung bei der Bestimmung der Ziele von Strahlenbehandlung ist ein Beispiel personalisierter Behandlung wobei die Strahlendosis genau auf den Tumor jedes einzelnen Patienten zugeschnitten wird. Der Vorteil funktioneller Bildgebung mit PET liegt in der möglichen weiteren Verbesserung der Genauigkeit der Zielabgrenzung, auch für rein stoffwechselaktives Gewebe. Die Verwendung verschiedener Radiopharmazeutika für verschiedene Tumore erhöht die Behandlungsgenauigkeit noch weiter. Wir hoffen, dass dieser erste strukturierte Beitrag zur Verwendung von PET-CT bei der Strahlentherapieplanung Ärzten dabei helfen wird, ihre Kenntnisse auf diesem sich rasch ausweitenden Gebiet zu optimieren und damit schließlich bessere Versorgung für ihre Patienten bieten zu können. GE Healthcare hat EANM und ESTRO eine nicht zweckgebundene Unterstützung gewährt, um die Entwicklung und Veröffentlichung Europäischer Richtlinien zur Verwendung von PET bei der Strahlentherapieplanung zu unterstützen.
*Diese Ansprüche wurden nicht von der FDA überprüft. Nicht zur Verwendung in den USA erlaubt. |

