Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ein Lösungsportfolio zur frühzeitigen Diagnose und wirksamen Behandlung von Schlaganfall- und TIA-Patienten

Das Lösungspaket von GE Healthcare stützt sich auf die Empfehlungen klinischer Experten bezüglich des Managements von Schlaganfall- und TIA-Patienten und sieht drei Management-Schwerpunkte vor: Primärprävention, Akutversorgung und Sekundärprävention. Für eine erfolgreiche medizinische Versorgung ist es entscheidend, über Lösungen für alle drei Schwerpunktbereiche zu verfügen.

Schlaganfall- und TIA-spezifische Anforderungen und Lösungen

Der Schlaganfall und transitorische ischämische Attacken (TIA) sind häufig auftretende, ernsthafte Erkrankungen. Das Sehen, Sprechen und Gehen, d. h. die grundlegenden sensomotorischen Fähigkeiten, die wir während unserer Wachzeit in jeder Minute anwenden, sind für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Die traurige Wahrheit jedoch ist, dass jährlich 15 Millionen Menschen weltweit einen Schlaganfall erleiden, der in 5,5 Millionen Fällen tödlich verläuft (1,24 Millionen alleine in Europa). Bei weiteren 5 Millionen Menschen weltweit bleibt eine permanente Behinderung zurück, was eine große Belastung für Angehörige und Gesellschaft darstellt.

Die Anzahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund eines Schlaganfalls nehmen zu, Die Versorgung von Schlaganfallpatienten wird in absehbarer Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die schlaganfall- und TIA-bedingte Mortalität kann je nach regional sehr unterschiedlich sein. So ist beispielsweise die Mortalitätsrate aufgrund eines Schlaganfalls bei Männern unter 65 in der Russischen Federation zwanzig Mal höher als in der Schweiz, und bei Frauen der gleichen Altersgruppe ist die Rate fünfzehn Mal höher. GE Healthcare hilft, diese Kluft zu überbrücken.

In den letzten Jahrzehnten konnten wichtige Fortschritte im Bereich der Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Schlaganfall und TIA erzielt werden. Beim Schlaganfall stellt die medizinische Akutversorgung eine unumstrittene Notwendigkeit dar. Wichtige Faktoren einer erfolgreichen Strategie des Schlaganfall-Managements sind eine präklinische Diagnose und die Erweiterung des Schlaganfall-Behandlungsfensters. Eine sofortige Abklärung und frühzeitige Einleitung von existierenden Präventivbehandlungen können das Risiko eines frühen Rezidivschlaganfalls nach einer TIA um etwa 80 % reduzieren. Extrapoliert auf die Bevölkerung Großbritanniens käme dies der Verhinderung von fast 10.000 Schlaganfällen pro Jahr gleich.

Trotz der Erfolge bei der Anwendung wirksamer neuer Therapien sind für eine rechtzeitige, wirksame Versorgung in der klinischen Praxis noch immer erhebliche Hürden zu überwinden. Die Europäische Schlaganfallinitiative ermittelte vor kurzem basierend auf Expertenmeinungen, welche Ausstattung in Stroke Units – Spezialstationen zur umfassenden und primären Versorgung von Schlaganfallpatienten - und in allenKrankenhäusern, die routinemäßig Schlaganfallpatienten aufnehmen, vorhanden sein sollte. In der Praxis haben jedoch nicht alle Schlaganfallpatienten Zugang zu einer optimalen Versorgung, da oft keine geeignete Einrichtung bzw. kein ausreichend geschultes Personal verfügbar ist. In vielen Fällen hängen die Schwierigkeiten damit zusammen, dass die Schlaganfall-Versorgung nicht koordiniert ist, d. h. die verschiedenen Einrichtungen, Institutionen und Dienstleister, die bei der Versorgung eng zusammenarbeiten sollten, werden nicht ausreichend integriert.

Eine komplette medizinische Versorgungseinrichtung muss die Infrastruktur für Primärprävention, Akutversorgung und Sekundärprävention besitzen. Produkte, Dienstleistungen und betriebliche Prozesse sind Schlüsselkomponenten beim Aufbau einer umfassenden, lückenlosen und integrierten Versorgung. Noch mehr als bei vielen anderen Erkrankungen spielt der Zeitfaktor bei der Primärprävention, Akutbehandlung und Sekundärprävention von Schlaganfällen eine alles entscheidende Rolle. Pro Minute Wartezeit, die nach Auftreten eines Schlaganfalls eingespart werden kann, werden 2 Millionen Gehirnzellen gerettet, so viele, wie man im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses innerhalb von 3 Wochen verliert.

Wir bei GE Healthcare arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung des Schlaganfall- und TIA-Managements: Klinische Schulungsprogramme, Prozessmanagement- und IT-Lösungen in Kombination mit diagnostischen und therapeutischen Technologien, von EKG-Algorithmen über Ultraschall bis hin zur CT und MRT, helfen den medizinischen Experten, Leben zu retten, Kosten zu sparen und die familiäre und gesellschaftliche Belastung durch Schlaganfallopfer zu reduzieren.


Early Health beim Schlaganfall- und TIA-Management bedeutet:
die Sprech- und Gehfähigkeit zu erhalten…
 
damit Patienten jeden Tag ihres Lebens voll ausschöpfen können!