Einleitung
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Der Schlaganfall stellt nach Krebs und Herzerkrankungen die häufigste Todesursache in Großbritannien dar. Jährlich treten in Großbritannien 150.000 Schlaganfälle und 20.000 transiente ischämische Attacken (TIA oder „Mini-Schlaganfälle“) auf, die das britische Gesundheitswesen (NHS) über 2,8 Milliarden £ kosten2. 85 % der Schlaganfälle werden durch eine Behinderung des Blutflusses im Gehirn verursacht, es handelt sich dabei um ischämische Schlaganfälle. Bei den anderen Fällen handelt es sich um hämorrhagische Schlaganfälle, bei denen es zum Platzen eines Blutgefäßes im Gehirn kommt. Bei beiden Schlaganfallarten kann es zu einer Schädigung des Gehirns aufgrund von Sauerstoffmangel in bestimmten Gehirnbereichen kommen. Die neue, in Großbritannien entwickelte Schlaganfall-Strategie, die am 5. Dezember 2007 3 veröffentlicht wurde, rät dringend zur Einrichtung von speziellen Stroke Units, in denen Hochrisikopatienten mit TIA innerhalb von 24 Stunden untersucht und behandelt werden können. Eine schnelle Diagnose und Behandlung können die Auswirkungen eines Schlaganfalls eventuell rückgängig machen und somit die Mortalitäts- und Erkrankungsziffern reduzieren. Durch den Einsatz von Computer-Tomographie (CT) ohne Kontrastverstärkung können Infarkte und Hämorrhagien festgestellt werden, die eine Gegenanzeige für eine thrombolytische Behandlung darstellen. Jedoch hat sich die MRT innerhalb des ersten 6-Stunden-Fensters als dreimal empfindlicher als die CT erwiesen4. Aufgrund ihrer breiten Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Schnelligkeit wurde die CT zur Hauptuntersuchungsart bei Schlaganfällen. Jedoch gibt es Patientengruppen, bei denen ein CT-Scan normale Befunde aufweist, eine schnelle MR-Untersuchung jedoch eine andere Behandlung bewirken würde, wenn keine Gegenanzeige vorliegt. Nur wenige Zentren sind heute in der Lage, selbst kooperativen Patienten diesen Service zu bieten, da die übliche Untersuchungszeit von etwa 15 Minuten zuzüglich der Patientenvorbereitungszeit bedeutende Verzögerungen beim Terminplan der MRT-Untersuchungen bewirken würde. Bezugsquellen: |














