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Kleine Unterschiede, großes RisikoProspektive Studien haben gezeigt, dass eine geringere Knochenmineraldichte im Oberschenkel ein besonders starker Indikator für Hüftfrakturrisiken ist. Viele Studien haben gezeigt, dass zwischen beiden Seiten eine enge Korrelation (~0,95) ohne systematische Unterschiede besteht. Die standardmäßige Fehlerrate bei der Bewertung zwischen rechts und links liegt jedoch bei circa ~0,06 g/cm2, oder einem T-Wert von zirka 0,5. Ungefähr 32 % aller Patienten weisen einen Unterschied des T-Werts zwischen links und rechts von über 0,5 auf. Bei 10 % der älteren Patientenpopulation übersteigt der Unterschied des T-Werts 1. Der Unterschied von 1 Standardabweichung entspricht jedoch einer Verdoppelung des allgemeinen Frakturrisikos und einer Verdreifachung des Risikos einer Hüftfraktur!
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Zeitersparnis und bessere ErgebnisseDual Femur automatisiert die BMD Messung der Hüfte. Der Bediener positioniert den Patienten mittels der ergonomischen Positionierungshilfe und beginnt den Mess-Vorgang am Trochanter major. Die Messungen an beiden Oberschenkelknochen werden ohne zusätzliches Positionieren oder Eingreifen des Bedieners in einer Sequenz durchgeführt. |
Automatische PositionierungEin Algorithmus zentriert den Scan auf den Femurschaft, ermittelt permanent die aktuelle Femurbreite und beendet den Mess-Vorgang, sobald das proximale Femurende erreicht ist. Danach wird der gegenüberliegende Femur automatisch lokalisiert und die zweite Messung durchgeführt. Scout-Scans sind bei LUNAR nicht notwendig! |
Automatische AnalyseDie Ergebnisse für die beidseitige Hüfte werden in ca. 95 % aller Fälle ohne Eingreifen des Bedieners ermittelt. Außerdem bieten die hoch entwickelten Algorithmen durch die Überprüfung jedes einzelnen Scans auf Positionierungsfehler eine hervorragende Qualitätsgarantie. Unübliche Bedingungen (zu niedrig gestarteter Scan, zu geringer Abstand zwischen Becken und Oberschenkel) werden auf dem Monitor angezeigt, auf dem Ausdruck in Fußnoten vermerkt und in der Datenbank gespeichert. |
Vorteile bei der KontrolleMit Dual Femur kann Knochenmasseverlust besser überwacht und das Ansprechen auf eine Therapie besser kontrolliert werden. Durch die Verwendung des Mittelwerts für die Knochenmineraldichte beider Oberschenkelknochen wird die Präzision im Vergleich mit einer Einzelmessung um 30 % verbessert. Diese Reduzierung der Variabilität der Messwerte ermöglicht den Ärzten nicht nur zuverlässigere und frühere Diagnosen sondern auch eine bessere Beurteilung von Verlaufsstudien. |
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