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Osteoporose ist eine schleichend fortschreitende Krankheit, charakterisiert durch verringerte Dichte und vergrößerte Brüchigkeit der Knochensubstanz sowie einem daraus resultierenden erhöhten Frakturrisiko. In den Vereinigten Staaten weisen beispielsweise über 28 Millionen Menschen ein hohes Osteoporoserisiko auf. Osteoporose kann für bis zu 1,5 Millionen Knochenbrüche pro Jahr verantwortlich gemacht werden. Osteoporosebedingte Gesundheitsausgaben belaufen sich allein in den U.S.A. auf jährlich über 14 Milliarden US-Dollar. Frauen stellen dabei die größte Risikogruppe. Ein Drittel der über 50-jährigen weißhäutigen Frauen leiden unter Osteoporose, fast 80 % dieser Fälle bleiben aber unerkannt. Für Frauen nach der Menopause liegt das Risiko einer Wirbelsäulen- oder Oberschenkelfraktur bei 30 % bzw. es ist dreimal so hoch wie bei Männern. |
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Osteoporose ist eine komplexe, durch viele Faktoren bedingte Krankheit, die jahrzehntelang schleichend fortschreiten kann; bis es zur Fraktur kommt sind keinerlei Symptome erkennbar. Der Verlust an Knochenmasse ist der wesentliche, im mittleren Lebensalter beeinflussbare Risikofaktor, um das Frakturrisiko zu senken. Der Knochenverlust kann durch eine Behandlung gestoppt werden, jedoch ist es schwierig nach dem Eintritt von Knochenverlust die Mikroarchitektur des Skeletts wiederherzustellen. Früherkennung und Therapie sind somit von entscheidender Bedeutung. Osteoporose wurde immer als eine unvermeidbare Konsequenz des Alterungsprozesses angesehen. Angesichts der heute existierenden, neuen Techniken zur Früherkennung und ständig zunehmenden Therapiemöglichkeiten kann und sollte die Diagnose und frühzeitige Behandlung von Osteoporose auch in Ihrer Praxis nicht fehlen. |
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