VRI™icu

VRI™icu

VRI™icu: Schonende Lungenüberwachung auf akustischer Basis

GE Healthcare stellt mit VRI™icu ein nicht-invasives Bildgebungsverfahren zur Echtzeit-Lungendarstellung vor, das ohne Strahlenbelastung auskommt. Das System wurde in Zusammenarbeit mit Deep Breeze Ltd., dem führenden Anbieter im Bereich Vibration Response Imaging (VRI™), speziell für Intensivstationen und perioperative Einrichtungen entwickelt.


Aussagen der WHO (World Health Organization) zufolge werden bis 2020 Atemwegserkrankungen etwa zehn Prozent der weltweiten Gesundheitskosten ausmachen. Den alarmierenden Statistiken zufolge sind viele Millionen Menschen weltweit jeden Tag von chronischen Atemwegserkrankungen betroffen. Ein Teil von ihnen muss auf der Intensivstation und mithilfe eines Beatmungsgerätes behandelt werden.

Aus diesem Grund reagieren GE Healthcare und Deep Breeze Ltd. auf die Bedürfnisse des Marktes nach einer nicht-invasiven, strahlungsfreien Lungenüberwachung auf akustischer Basis. Das VRI™icu ist ein nicht-invasives, bildgebendes Verfahren zur Lungendarstellung, das ohne Strahlenbelastung auskommt und vorrangig für Intensivstationen und perioperative Einrichtungen in Europa konzipiert wurde. VRI™icu liefert direkt am Krankenbett Informationen über die Luftzirkulation in künstlich beatmeten Lungen. Es wird bequem in Rückenlage angewendet und ermöglicht so wiederholte Messungen des atmenden Patienten.


Wie funktionniert das VRI™icu?


Mithilfe einer Reihe akustischer Sensoren, die mit dem Rücken des Patienten in Kontakt gebracht werden, nimmt das System die Schwingungen auf, die durch den Luftfluss innerhalb der ganzen Lunge erzeugt werden. Diese Signale wandelt das System in ein dynamisches Bild der Lunge um. Jede Aufnahme zeichnet 12 Sekunden lang Lungengeräusche auf und deckt damit im Normalfall mehrere Atemzüge ab. Auf der Basis der dynamischen Bilder kann der behandelnde Arzt den Zustand der Lunge seines Patienten sehr schnell beurteilen und somit die Patientenversorgung merklich verbessern.

Darüber hinaus werden die Überwachungsmöglichkeiten noch dadurch verbessert, dass das System die Grafik, die sich aus dem VRI™-Bild und der Messung der Schwingungsenergie ergibt, mit den Druck- und Strömungsdaten aus dem Beatmungsgerät synchronisiert. Diese Synchronisation trägt dazu bei, dass das aufgenommene Bildmaterial schnell und objektiv ausgewertet werden kann.

Optimierte Überwachungssysteme helfen, die Behandlungserfolge zu verbessern, vor allem wenn Probleme früh zu erkennen sind. Somit helfen sie die Heilungschancen für jeden Patienten zu verbessern und maßgeschneiderte Therapien anzubieten.

Das VRI™icu-System bietet einzigartige, praxisgerechte Möglichkeiten zum Monitoring der Lungen und führt dabei zu sehr geringen Belastungen sowohl für die Ärzte und Schwestern als auch für den Patienten.