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Neue Möglichkeiten für die Vorhersage, Diagnose, Information und Behandlung von Krankheiten
Im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide wird Komfort für den Patienten groß geschrieben. Das innovative Bild- und Informations-Management von GE Healthcare sorgt im Krankenhaus der Maximalversorgung an der Wesermündung künftig für noch mehr Qualität in der Pflege.
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Ende 2005 entschied sich das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gGmbH, das Radiologieinformationssystem (RIS) auszubauen und ein ganzheitliches und unternehmensweites Picture Archiving & Communication System (PACS) zur elektronischen Bildarchivierung und Kommunikation einzuführen. Zielsetzung ist es, mit dem neuen System einen Übergang von der derzeitigen filmbezogenen Arbeit und Archivierung zu einer digitalen filmlosen Krankenhausumgebung zu schaffen.
In einem öffentlichen Ausschreibungswettbewerb erhielt GE Healthcare den Zuschlag. Das Projekt sieht vor, bis Anfang Februar 2007 GE Centricity® PACS in das bereits seit 1998 genutzte und jetzt ausgebaute Radiologieinformationssystem i.s.h.med-rad (Hersteller GSD) zu integrieren.
Beide Unternehmen wollen in Zusammenarbeit die jeweiligen Stärken der Systemwelten KIS (Krankenhaus Informationssystem)/RIS und RIS/PACS in einer Gesamtlösung vereinen. Bei der Umsetzung des Projekts setzt man im Klinikum auf die gute, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Informatik und Medizintechnik. Das Team entschied sich für ein Speichersystem von HDS (Hitachi Data Systems), um eine zentrale und ausfallsichere Datenverwaltung zu gewährleisten.
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Bilddaten an jedem Ort - zu jeder Zeit
Wichtigstes Kennzeichen der Systemphilosophie von Centricity® PACS ist die Verfügbarkeit der Bilddaten an jedem Ort und zu jeder Zeit: TRUE Image On Demand. Radiologische Untersuchungen werden digital online zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung gestellt. Die Röntgenaufnahmen sind auf jedem PC sofort verfügbar. Enorme Datenmengen von mehr als 2.000 Schichtaufnahmen können innerhalb weniger Sekunden gesichtet, vergrößert oder bei Bedarf dreidimensional rekonstruiert werden. Der klassische Röntgenfilm hat ausgedient. Daten aus Untersuchungen stehen schnellstmöglich zur Verfügung und Fehlerquellen durch Transport oder Fehlbelichtungen entfallen. „Für den Radiologen ergeben sich neue Betrachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Ebenen der Aufnahme von höchster Auflösungsqualität”, freut sich Dr. Wurche, der Chefarzt der Radiologie.
Das System umfasst Bildakquisition, Bilddarstellung und Archivierung der Bilddaten bis zur internen und externen Bild- und Befundverteilung. Im Vergleich zu konventionellen Techniken der Filmbefundung wird nur ein Bruchteil an Platz, Zeit und Personal benötigt. Das Klinikum verfügt künftig über schnelle diagnostische Informationen nach funktionalen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Aspekte, die heute in jedem modernen Krankenhaus aufgrund immer älter werdenden Patienten, massiv ansteigender Datenflut und stetig höheren Kosten überdacht werden müssen. Centricity® optimiert Arbeitsabläufe und verbessert gleichzeitig den diagnostisch-therapeutischen Kommunikationsprozess nachhaltig. Nach der Implementierung des Systems soll der krankenhausinterne Betrieb schnell und konsequent auf filmlosen Betrieb umgestellt werden, um den Aufwand einer doppelten Betriebsweise zu vermeiden. Die zu erwartenden positiven Effekte sollen ohne Verzögerungen wirken können.
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Mehr Zeit für die Patienten
Die Vorteile für den Patienten liegen klar auf der Hand. Das neue RIS/PACS ermöglicht – schneller und flexibler als je zuvor – die Fertigstellung von Untersuchungsberichten und die Übermittlung der Röntgenbilder an überweisende Ärzte. Radiologen können mit der internetfähigen Anwendung die Berichterstellung signifikant beschleunigen, so dass mehr Raum für andere wichtige Tätigkeiten bleibt. Die Zeit zwischen Untersuchungsende und Verfügbarkeit der Untersuchungsergebnisse gegenüber der film- und papierbasierten Arbeitsweise wird drastisch verkürzt. Kosten können reduziert und die Leistungsfähigkeit kann gleichzeitig maximiert werden. Radiologen haben einen sicheren, qualitativ hochwertigen Übertragungsweg für diagnostische Ergebnisse. „Wir werden wieder mehr Zeit haben, uns an den Bedürfnissen der Patienten zu orientieren und einen maximalen Standard von Behandlung und Pflege sicherzustellen. Unser Klinikum wird so seinem Anspruch nach einem hochmodernen, leistungsfähigen und dem Patienten allen Komfort bietenden Haus gerecht“, sagt Dr. Janßen, Leiter der Informatik am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gGmbH abschließend.
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Über das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide
Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gGmbH mit ca. 700 Betten und etwa 1.700 Mitarbeitern ist sowohl in therapeutischer als auch in diagnostischer Hinsicht eines der führenden Krankenhäuser der Region. Seit der Eröffnung 1976 wurden kontinuierlich neue Fachkliniken und Institute auf- und ausgebaut, um den Patienten eine moderne und professionelle Rundum-Versorgung bieten zu können. Das Klinikum verfügt über fast alle Fachrichtungen. Neben den Kliniken der Unfall- und Allgemeinchirurgie, dem Zentrum für innere Medizin und der Frauenklinik sind auch Spezialkliniken wie die HNO-Klinik, die MKG-Klinik, die Hautklinik, die Strahlenklinik, die Neurologie, die Neurochirurgie und die Psychiatrie vorhanden. Doch nicht nur für die medizinische Versorgung wurde etwas getan. Eine immer größere Rolle spielen für den Patienten auch Serviceleistungen und eine ansprechende Atmosphäre. Seit dem Umbau 1998 vereint das Klinikum Reinkenheide Ambiente, Kultur und Komfort in einem Akutkrankenhaus. Ein Funktionsanbau, der die Erweiterung und Neugestaltung der Bereiche Zentral-OP, Intensivstation und Notfallaufnahme vorsieht, ist in Vorbereitung. Mit der Einführung des Centricity® Bild- und Informationssystems bleibt das Krankenhausmanagement dieser Linie - mehr Service für den Patienten - auch in Zukunft treu.
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