Über Magnetresonanz-TomographieDie Magnetresonanz-Tomographie (MR-Tomographie, MRT, auch Kernspintomographie genannt) ist ein diagnostisches Bildgebungsverfahren zur Erzeugung von Schnittbildern des menschlichen Körpers. Durch ihre kontrastreiche Gewebedarstellung kann die MR-Bildgebung Tumore und umgebende Organe mit großer Genauigkeit darstellen. Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) verwendet die Magnetresonanz-Tomographie keine Röntgenstrahlen, sondern lediglich ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Dadurch wird der Patient keiner gefährlichen Strahlung ausgesetzt. Die Magnetresonanz-Tomographie wird seit Mitte der 80er Jahre in der medizinischen Diagnostik eingesetzt. |
So funktioniert die Magnetresonanz-TomographieDer menschliche Körper besteht zum größten Teil - einige Gewebe bis zu 90% - aus Wasser. Diesen Umstand macht sich die Magnetresonanz-Tomographie zunutze. Die positiv geladenen Kerne der Wasserstoffatome, die Protonen, sind normalerweise ungeordnet. Setzt man sie jedoch einem starken Magnetfeld aus, so werden sie - ähnlich wie Kompassnadeln - in eine bestimmte Richtung ausgerichtet. Wenn man nun Radiowellen auf die Protonen richtet, so werden sie etwas aus ihrer erzwungenen Ausrichtung abgelenkt. Nach Abschalten der Radiowellen springen die Protonen wieder in die Richtung zurück, die ihnen von dem Magnetfeld vorgegeben wird. Dabei senden sie Signale aus, die durch hochempfindliche Antennen gemessen werden können. Diese Signale werden mitttels eines aufwändigen computergestützten Rechenverfahrens in Schnittbilder des Körpers umgesetzt. |
Was bei einer MR-Untersuchung zu beachten istDie bei einer Magnetresonanz-Tomographie eingesetzte magnetische Strahlung ist unschädlich. Komplikationen können jedoch bei Patienten mit Herzschrittmachern und Metallimplantaten im Körper auftreten, da die bei der MR-Untersuchung eingesetzten Magnetfelder die Metalle beeinflussen und zum Funktionsausfall von Herzschrittmachern führen können. Möglicherweise kann dann eine MR-Untersuchung nicht durchgeführt werden. |
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HDMR-Technologie von GE HealthcareDie HDMR (Hochauflösende MR)-Technologie von GE Healthcare setzt neue Maßstäbe in der MR-Bildgebung: Sie ermöglicht Diagnosen bei Patienten, die mit herkömmlichen MR-Methoden bisher nur unter großen Schwierigkeiten untersucht werden konnten: Kinder ohne Gabe von Beruhigungsmittel, ältere Parkinson-Patienten, Diabetes-Patienten, Frauen mit nicht diagnostizierten mehrfachen Brustkrebsherden, Patienten mit Verdacht auf Leberkrebs oder Herzpatienten, die ihren Atem nicht anhalten können. |
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