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Fragen & Antworten zur MR-Mammographie mit VIBRANT
Wir haben für Sie die häufigsten und wichtigsten Fragen und Antworten zur High Definition (HD)MR-Mammographie mit der VIBRANT-Technologie zusammengestellt.
Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, nutzen Sie bitte unser Forum.
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Was ist das Besondere an HDMR Mammographie VIBRANT im Vergleich zu anderen Untersuchungsmethoden?
Die Magnetresonanztomographie (MR) oder auch Kernspintomographie (KST) arbeitet ohne jegliche Strahlenbelastung und verwendet zur Bildaufnahme lediglich ein hohes Magnetfeld. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zur standardmäßig eingesetzten (Röntgen)-Mammographie. Darüberhinaus ist bei der MR-Untersuchung keine Kompression der Brust notwendig.
Im Gegensatz zu Ultraschall, deren Untersuchungsergebnisse sehr von den Fähigkeiten des behandelnden Arztes abhängen, weist eine MR-Untersuchung einen sehr hohen Automatisierungsgrad auf und liefert damit sicherere Diagnoseergebnisse. MR ist besonders gut geeignet für Brustuntersuchungen.
Die im neuen MR integrierte VIBRANT-Technologie erhöht die Diagnosesicherheit erheblich – zum einen durch die Darstellung beider Brüste in einer einzigen Untersuchung mit hoher Auflösung (10 x mehr Daten) und in kurzer Untersuchungszeit und zum anderen durch eine Unterdrückung des Fettsignalanteils. Letztere sorgt dafür, dass selbst kleinste Tumore, die mit anderen Verfahren nicht entdeckt werden können, hier schon sehr frühzeitig identifiziert und damit auch besser therapiert werden können.
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Wie läuft eine MR-Untersuchung der Brust ab?
Die MR-Untersuchung ist sehr einfach und erfordert keinerlei Kompression der Brust. Dabei legt sich die Frau bäuchlings auf den MR-Untersuchungstisch , wobei die Brust locker in einer speziellen Brustspule hängt. Zur bequemen Lagerung werden die Arme kopfüber auf einem Polster abgelegt. Während der Untersuchung wird ein völlig unbedenkliches, Gadolinium-haltiges Kontrastmittel gespritzt. Die gesamte Untersuchung dauert 15 bis 20 Minuten.
Mehr zum Ablauf einer MR-Brustuntersuchung
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Gibt es gesundheitliche Risiken bei einer MR-Brustuntersuchung?
Beim ersten Besuch einer MR-Einrichtung werden Sie nach einem Herzschrittmacher oder Metallimplantaten gefragt. Der Grund dafür ist, daß bei der MR-Untersuchung starke Magnetfelder eingesetzt werden, die Metalle beeinflussen und zum Funktionsausfall von Herzschrittmachern führen können. Möglicherweise kann dann eine MR-Untersuchung nicht durchgeführt werden.
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Werden die Kosten für eine MR-Brustuntersuchung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?
Zur Zeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine MR-Brustuntersuchung nur in bestimmten Fällen:
- wenn Brustkrebs vorgelegen hat und (Röntgen-)Mammographie und/oder Sonographie einen unklaren Befund ergeben
- wenn eine Metastase in einem Achsellymphknoten gefunden wurde und der primäre Tumor in der Brust mammographisch und/oder sonographisch nicht auffindbar ist.
Die Privaten Krankenkassen verfahren hier anders: Sie bezahlen die MR Mammographie, wobei hier keine konkreten Indikationen benannt sind.
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Wie hoch sind die Kosten, wenn ich die Untersuchung selbst bezahlen muss?
Ca. 450 – 500 Euro.
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Warum ist Früherkennung bei der Brustkrebstherapie so wichtig?
Je größer der gefundene Brustkrebsherd, umso so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich bereits Metastasen gebildet haben und um so schlechter sind die Aussichten für die Patientin, geheilt zu werden. Brustkrebs ist heute sehr gut therapierbar, wenn er rechtzeitig, d.h. so früh wie möglich erkannt wird.
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Welchen Beitrag kann die Magnetresonanz-Tomographie zur Untersuchung der Brust leisten?
Die MR-Tomographie ist heute die sicherste Methode, um eine bösartige Krebserkrankung auszuschließen. Sie besitzt die höchste Nachweisempfindlichkeit für invasiv wachsende bösartige Tumore. Ist Brustkrebs diagnostiziert worden, so kann die MR-Tomographie die Tumorgröße, den Aufbau und den genauen Ort des Tumors zeigen. MR-Mammographie dient daher auch der Überwachung einer vor der Operation durchgeführten Chemotherapie und einer Kontrolle von Therapie-Erfolgen. Mit Hilfe der MR-Tomographie kann nach einer Operation überprüft werden, ob eine Verdichtung in der Brust Narbengewebe ist oder ein Tumor. Darüberhinaus kann die MR-Tomographie zur Untersuchung von genetisch vorbelasteten Frauen eingesetzt werden. Insbesondere zur intensiven Früherkennung bei Frauen, die eine Mutation in einem der bekannten Brustkrebsgene BRCA1 oder BRCA2 haben, ist MRT sinnvoll.
Schließlich lässt sich mit einer MR-Mammographie auch gut untersuchen, was die Ursachen für eventuelle Komplikationen von Implantaten sind.
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