Frauenheilkunde mit MR-Tomographie

Fragen & Antworten

Fragen & Antworten zur MR-Tomographie

Hier finden Sie häufige Fragen zur MR-Tomographie allgemein.
Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, nutzen Sie bitte unser Forum.

Was ist MR-Tomographie?

Magnetresonanz-Tomographie (MRT) oder Kernspintomographie (KST) ist ein diagnostisches Bildgebungsverfahren, das starke Magnetfelder und Hochfrequenzwellen (Radiowellen) nutzt, um Schnittbilder aus dem Inneren des Körpers zu erzeugen. Der Arzt erhält schnell hochaufgelöste anatomische Abbildungen der verschiedenen Organe und Strukturen in beliebigen Schnittrichtungen und kann somit Krankheitsbilder diagnostizieren.


Tut eine MR-Untersuchung weh?

Nein. Die MR-Untersuchung ist ein völlig nicht-invasives, unschädliches Verfahren ohne Schmerzen. Um bestimmte anatomische Bereiche besser darstellen zu können, wird in einigen Fällen ein unbedenkliches, Gadolinium-haltiges Kontrastmittel gespritzt.
Während der Untersuchung ist ein Klopfen im Magnet zu hören, deshalb wird meist ein Kopfhörer als Hörschutz eingesetzt. Sie können dann während der Untersuchung auch Musik hören.


Werden Röntgenstrahlen verwendet?

Nein. Das MR-System verwendet ein Magnetfeld in Verbindung mit Radiowellen zur Bilderzeugung. Dabei wird keinerlei ionisierende Strahlung verwendet.


Gibt es gesundheitliche Risken bei einer MR-Untersuchung?

Im Gegensatz zur Röntgenstrahlung ist die bei einer Magnetresonanz-Tomographie eingesetzte magnetische Strahlung unschädlich. Komplikationen können jedoch bei Patienten mit Herzschrittmachern und Metallimplantaten im Körper auftreten, da die bei der MR-Untersuchung eingesetzten Magnetfelder die Metalle beeinflussen und zum Funktionsausfall von Herzschrittmachern führen können. Möglicherweise kann dann eine MR-Untersuchung nicht durchgeführt werden.


Ist das System an beiden Seiten offen?

Ja, alle MR-Systeme haben an beiden Seiten Öffnungen. Bei modernen Systemen ist die Patientenöffnung außen konisch erweitert.