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Zum Auftakt präsentierte Dieter Keidel, Produktmanager CT bei GE Healthcare, wegweisende CT-Innovationen und stellte hierbei insbesondere die neue ASiR™-Technologie zur Dosisreduktion vor. Dieses GE-patentierte Rekonstruktionsverfahren (ASiR: Adaptive Statistische Iterative Rekonstruktion) erlaubt es, das sog. Rauschen deutlich zu senken und damit die Strahlendosis um bis zu 50% in allen Anwendungen zu reduzieren. In Cardio-Anwendungen sogar bis zu 83% – und dies bei gleicher oder besserer Bildqualität. Für viele der Kunden war es wichtig zu erfahren, dass ASiR in Form von Upgrades sowohl für die LightSpeed VCT-Reihe als auch für BrightSpeed 16 Elite verfügbar ist. Zudem wurde das Flaggschiff der CT-Produktpalette, der Discovery CT 750HD, den Gästen vorgestellt. Der Ultra-Low Dose CT setzt Maßstäbe mit wegweisenden Technologien und erschließt neue klinische Anwendungen. Insbesondere der neue Detektor mit dem neuen und von GE patentierten Detektormaterial Gemstone™ hat die Teilnehmer fasziniert. Gemstone erlaubt neue Scan-Verfahren wie die Spektrale Bildgebung, welche die einfache Charakterisierung von Läsionen ermöglicht. Zudem können Untersuchungen deutlich verkürzt werden. Die Spektrale Bildgebung kann mehrere bildgebende Verfahren durch einen einzigen CT-Scan ersetzen. Auf die neue GE ASiR-Technologie ging auch Dr. Georg Stamm vom Institut für Radiologie/Experimentelle Radiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover in seinem Vortrag über neue Möglichkeiten zur Dosisreduzierung und Optimierung im CT/Card-CT ein. Unter dem Titel „Hüfte genau“ gab Andreas Witteler, Facharzt für Radiologie am Klinikum Dortmund, Einblicke in die Diagnose von Hüfterkrankungen mittels CT. Zu einer sehr fruchtbaren Diskussion kam es beim anschließenden Vortrag von Prof. Dr. med. Lothar Heuser vom Institut für Radiologie und Nuklearmedizin der Ruhr-Universität Bochum über die CT/MR-Differentialdiagnostik des Zentralnervensystems. Prof. Dr. Klaus Mathias gab in seinem Vortrag „CT-Koronarien“ einen informativen Überblick über Grundlagen der CT-Angiographie. Ein Vortrag von Dr.-Ing. Dipl.-Informatiker Wolfram Timm von der Firma Mindways zum Vergleich von DXA-Densitometrie und CT in der Osteoporosediagnostik rundete das Vormittagsprogramm ab. Nach der Mittagspause erwartete die Teilnehmer unter dem Titel „Die intuitive Farbimplementierung im CT - ein Verfahren zur Vertiefung der Bildauswertung“ ein unterhaltsamer Vortrag von Dr. med. Per Anger, Facharzt für Nuklearmedizin und Radiologie am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Mit sehr einprägsamen, aus der menschlichen Anatomie abgeleiteten Bildern brachte Dr. Anger das Publikum immer wieder zum Schmunzeln. Profundes Wissen zur Organdiagnostik vermittelten die beiden anschließenden Vorträge: Priv.-Doz. Dr. med. G. Lutterbey vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth, Neuwied, gab den Teilnehmern unter dem Titel „Leber-CT: How I Do It“ sehr detaillierte Einblicke in die Leberdiagnostik, während Dr. med. Siegfried Schwab, Facharzt für Radiologie am Universiätsklinikum Erlangen, in seinem Vortrag „CT-Klassifikation von Nierentumoren“ ausführlich auf die Nierendiagnostik einging. Zum Abschluss des Programms stellten Prof. Dr. Klaus Mathias und Andreas Witteler interessante Fälle des Jahres 2009 vor, die im Auditorium lebhaft diskutiert wurden. Beim abschließenden Resümee erhielten Prof. Mathias und Dieter Keidel sehr positives Feedback von den Teilnehmern und besonderes Lob für das gelungene Vortragsprogramm. Unser Dank geht an alle Beteiligten, die zu der erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben, insbesondere an Prof. Dr. Klaus Mathias und sein Team der Radiologischen Klinik des Klinikums Dortmund. |
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