GE Healthcare verleiht Coolidge Award 2009

Verleihung des Coolidge Awards 2009

Innovationspreis für die bildgebende radiologische Diagnostik geht an Dr. Henning Bovenschulte, Universitätsklinik Köln

Zum 16. Mal in Folge wurde in diesem Jahr der Coolidge Award von GE Healthcare im Rahmen des 90. Röntgenkongresses in Berlin verliehen. Der traditionelle Innovationspreis für die radiologische Diagnostik ist mit 15.000 Euro Forschungsbudget ausgestattet.


Bild oben: Preisverleihung am 21. Mai 2009 in Berlin. V.l.n.r.: Dr. Erik Penner, GE Healthcare, MR Research & Cardiac Projects Central Europe; Universitätsprofessor Dr. med. Klaus-Jürgen Lackner, Direktor des Instituts und der Poliklinik für Radiologische Diagnostik an der Universitätsklinik Köln; Dr. med. Henning Bovenschulte, Universitätsklinik Köln; Professor Dr. med. Uwe Fischer, Diagnostisches Brustzentrum Göttingen; Dr. Rolf Lucas, President & CEO GE Healthcare Deutschland

Der diesjährige Gewinner ist Dr. med. Henning Bovenschulte, Universitätsklinik Köln. Er überzeugte die unabhängige Jury, die sich aus vier anerkannten Professoren der Fachgebiete Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin zusammensetzt, mit seiner wissenschaftlichen Arbeit:

„Nicht-invasive Erfassung der hämodynamischen Relevanz von Koronararterienstenosen durch CT-gestützte indirekte Flussmessungen – vom in-vitro-Modell über den Tierversuch bis zur Anwendung am Patienten.“

Die Auszeichnung ist mit einem Forschungsbudget in Höhe von 15.000 Euro dotiert, das dem Institut und der Poliklinik für Radiologische Diagnostik der Universitätsklinik Köln zugute kommt.

Dr. Bovenschulte wurde am 21. Mai 2009 in einer offiziellen Feierstunde geehrt. Die Laudatio hielt Professor Dr. med. Uwe Fischer, Diagnostisches Brustzentrum Göttingen.

Professor Fischer erläuterte in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury: „Dr. Bovenschulte hat mit seiner Studie aufgezeigt, dass der koronararterielle Blutfluss durch die indirekte CT-Flussmessung bestimmt und quantifiziert werden kann. Diese ergänzende Methode zur CTCA erscheint indiziert, wenn Koronarsegmente wegen Verkalkungen, Stents oder Patientenbewegungen morphologisch nicht oder nicht konklusiv zu beurteilen sind. Das anhand von Phantomuntersuchungen überprüfte Messprinzip wurde erfolgreich auf tierexperimentelle und klinische Untersuchungen an Patienten übertragen.“

Dr. Rolf Lucas, President und CEO GE Healthcare Deutschland überreichte den Scheck im Wert von 15.000 Euro an Universitätsprofessor Dr. med. Klaus-Jürgen Lackner, Direktor des Instituts und der Poliklinik für Radiologische Diagnostik an der Universitätsklinik Köln. „Wir freuen uns, dass GE Healthcare mit dem Coolidge Award Forschungsbudget künftige Projekte des Instituts unterstützen kann“, führte Dr. Lucas bei der Scheckübergabe aus.


Coolidge Award

Warum Coolidge Award?


Mit dem Coolidge Award bringt GE Healthcare einen in Europa weniger bekannten Wissenschaftler in Erinnerung. William D. Coolidge begann seine Laufbahn als Doktor der Philosophie mit der Promotion in Leipzig, und leistete mit seinem Lebenswerk einen entscheidenden Beitrag zur Bildgebenden Radiologie. Besonders hervorzuheben sind seine Verdienste um die Entwicklung der Röntgenröhre und als Leiter des GE Forschungslabors in Schenectady, USA.


Coolidge Award 2010


GE Healthcare wird die Tradition fortsetzen und im Jahr 2010 den Coolidge Award erneut ausschreiben. Die Teilnahme steht allen Radiologen und in der Radiologie tätigen Wissenschaftlern offen, die unter 38 Jahre alt sind. Das Thema der eingereichten Studie kann in einem beliebigen Bereich der radiologischen bildgebenden Diagnostik angesiedelt sein. Entscheidende Kriterien für die Bewertung sind die wissenschaftliche Bedeutung, die Originalität und die Anschaulichkeit der Arbeit.