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Der Coolidge Award feiert ein Jubiläum: Zum 15. Mal in Folge wurde in diesem Jahr der Innovationspreis für die radiologische Diagnostik von GE Healthcare im Rahmen des Röntgenkongresses in Berlin verliehen. In diesem Jahr teilen sich zwei junge Ärztinnen den 1. Preis, der mit einem Gesamt-Forschungsbudget in Höhe von 15.000 Euro ausgestattet ist. Die unabhängige Jury, die sich aus vier anerkannten Professoren im Fachgebiet Radiologie zusammensetzt, vergab den Coolidge Award 2008 zweigeteilt an Dr. med. Isabelle Naßenstein (31), Universitätsklinikum Münster, Institut für Klinische Radiologie und PD Dr. med. Ulrike Wedegärtner (35), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Diagnostikzentrum. Die Gewinnerinnen wurden am 1. Mai 2008 im Rahmen des 89. Deutschen Röntgenkongresses in Berlin in einer offiziellen Feierstunde geehrt. |
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Dr. Naßenstein überzeugte mit ihrer Arbeit „Spontane Dissektion der zervikalen Gefäße“. Professor Dr. med. René Lorenz, Chefarzt Städtisches Krankenhaus Solingen, Abteilung Diagnostische Radiologie, erläuterte in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury: „Dr. Naßenstein hat sich systematisch mit der hoch aufgelösten MR-Bildgebung der Gefäße und insbesondere der spontanen zervikalen Dissektion beschäftigt. Dieses recht seltene Krankheitsbild hat dennoch eine große Bedeutung, da es eine häufige Ursache des Hirninfarktes im jüngeren Erwachsenenalter darstellt. Sie hat mit ihrem Projekt Wege der technischen Optimierung der Bildgebung aufgezeigt, den genauen Krankheitsverlauf erforscht und Komplikationen evaluiert. Es zeigen sich bereits Konsequenzen ihrer Arbeit für die klinische Diagnoseentscheidung im Universitätsklinikum Münster und es eröffnen sich weitergehende Forschungsperspektiven.“ |
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Dr. Wedegärtner konnte mit ihrer Arbeit: „Fetale funktionelle Magnetresonanztomographie: Bestimmung der fetalen Blutsauerstoffsättigung mit der MR-Oximetrie“ die Jury für sich gewinnen. „Die nicht-invasive Bestimmung der Sauerstoffsättigung ist von klinischer Bedeutung“, führte Professor Lorenz in seiner Laudatio weiter aus, „da gegenwärtig der Oxygenierungszustand fetaler Gewebe beim Menschen diagnostisch nicht direkt erfasst werden kann. Dieser Mangel trägt mit dazu bei, dass die fetale Wachstumsrestriktion mit einer Häufigkeit von 5% und einer um das 8-fache erhöhten perinatalen Mortalität weiterhin ein wesentliches Problem in der Geburtshilfe darstellt. Dr. Wedegärtner ist es mit ihrer Studie an trächtigen Schafen gelungen, eine Korrelation zwischen den Ergebnissen arterieller Blutproben und der MR-Sauerstoffsättigung im fetalen Blut herzustellen und somit eine neue diagnostische Methode aufzuzeigen.“ Universitäts-Professor Dr. med. W. Heindel, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie am Universitätsklinikum Münster, sowie Professor Dr. med. Gerhard Adam, Direktor der Klinik und Poliklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf, nahmen jeweils einen Scheck über 7.500,- Euro von Bernd von Polheim, President GE Healthcare, für die Unterstützung ihrer Forschungstätigkeit entgegen. |
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Warum Coolidge Award?
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Coolidge Award-Preisträger 2006 gewinnt den diesjährigen Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis
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