GE Healthcare verleiht Coolidge Award 2007

Verleihung des Coolidge Awards 2007

Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg gewinnt GE Innovationspreis für die bildgebende radiologische Diagnostik


Von links nach rechts: Prof. Dr. Stefan Delorme, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg; Bernd von Polheim, President GE Healthcare Deutschland; Dr. med. Marc-André Weber, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, Abt. Radiologie, Gewinner des 14. Coolidge Awards

Zum 14. Mal in Folge wurde in diesem Jahr der Coolidge Award, Innovationspreis für die radiologische Diagnostik, von GE Healthcare im Rahmen des Röntgenkongresses in Berlin verliehen, der erstmals in diesem Jahr mit einem Forschungsbudget in Höhe von 15.000,- EUR ausgestattet ist.

Aufgrund seiner herausragenden Leistung vergab die unabhängige Jury, die sich aus fünf anerkannten Radiologen zusammensetzt, den Coolidge Award an Dr. med. Marc-André Weber (34), Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ), Abteilung Radiologie. Er überzeugte mit seiner Arbeit „Moderne MRT-Techniken in der Diagnostik und dem Therapiemanagement von Hirntumoren“.

Der Gewinner wurde am 17. Mai 2007 im Rahmen des 88. Deutschen Röntgenkongresses in Berlin in einer offiziellen Feierstunde geehrt. Professor Dr. Michael Knauth, Abteilungsdirektor der Neuroradiologie an der Georg-August-Universität Göttingen, erläuterte in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury: „Dr. Weber hat sein Forschungsprojekt in einer interdisziplinären Kooperation am DKFZ durchgeführt. Für seine Studie wurden 79 Patienten mit neu diagnostizierten Hirntumoren mittels der Magnetresonanztomographie und den funktionellen Verfahren der MR-Spektroskopie sowie verschiedenen MR-Perfusionstechniken untersucht. Die Ergebnisse der funktionellen Verfahren wurden mit den Befunden der Histologie korreliert und somit deren diagnostische Wertigkeit bestimmt. Hierbei konnte gezeigt werden, dass die Perfusions-MRT eine höhere diagnostische Aussagekraft liefert als die MR-Spektroskopie.“

Bernd von Polheim, President GE Healthcare Deutschland, überreichte einen Scheck in Höhe von 15.000,- EUR an Dr. Marc-André Weber. Dieses Forschungsbudget dient der Förderung und Finanzierung wissenschaftlicher Studien in der Bildgebenden Radiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.